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15 Millionen Euro

Bundesregierung fördert Forschung zur Bekämpfung von Fake News

Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesministerin für Bildung und Forschung, auf einer Pressekonferenz zum Thema "Mit Forschung gegen Fake News" – Foto: Jens Kalaene/dpa

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert zehn Forschungsvorhaben, die sich mit dem besseren Erkennen von Fake News auseinandersetzen. Dazu stellt das FDP-geführte Ministerium insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung.

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Unter dem Namen „Erkennen und Bekämpfung von digitalen Desinformationskampagnen“ startet das BMBF das Förderprogramm von zehn Forschungsvorhaben, die verschiedene Ansätze zum Erkennen, Verstehen und Bekämpfen von Fake News erarbeiten. „Ich will das Übel Fake News an der Wurzel packen und den Kampf gegen Desinformation durch gezielte Forschungsförderung vorantreiben“, so Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).

Die Projekte sollen Methoden und Technologien entwickeln sowie gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen analysieren, um die massenhafte Verbreitung von Desinformationen besser zu verstehen und ihr potenziell entgegenwirken zu können, heißt es in einer Mitteilung. Die Untersuchungsgegenstände reichen dabei von Messenger-Diensten über Social-Media-Plattformen bis hin zu Online-Angeboten im Allgemeinen. Auf seiner Website stellt das Ministerium die Forschungsvorhaben detailliert vor.

Dazu gehört etwa auch das Projekt „noFake – Effiziente Faktenchecks durch Künstliche Intelligenz und Crowdsourcing“. Dabei entwickeln Forschende laut Ankündigung „ein Assistenzsystem für die Erkennung von Desinformation, das automatisiert große Datenmengen sichten soll“. Der sogenannte Verbundkoordinator ist die Ruhr-Uni Bochum, Partner sind die TU Dortmund und die Correctiv gGmbH

th

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