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20 Prozent der Redaktion

Stellenabbau im Stuttgarter Pressehaus geplant

Der Stellenabbau betrifft die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten.

Die „Stuttgarter Nachrichten“ („StN“) und die „Stuttgarter Zeitung“ („StZ“) wollen rund 50 Stellen in der Redaktion abbauen und ihre digitalen Angebote verstärken. Anstelle der bisherigen Ressorts sind Thementeams geplant, die mit ihren Berichten auch neue Leserinnen und Leser gewinnen sollen.

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„Wir ziehen uns nicht aus dem Lokalen oder Sublokalen zurück“, sagte der „StN“-Chefredakteur Christoph Reisinger am Mittwoch in Stuttgart. In der Printausgabe werde es künftig aber nur noch vier statt fünf Bücher geben. Bisher ist im fünften Buch die Berichterstattung aus den Stadtteilen zu finden.

Der Stellenabbau betrifft etwa 20 Prozent der Redaktion. Er soll bis Jahresende ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden. „Es bleiben alle Außenstandorte erhalten“, sagte Reisinger. Bei einer Betriebsversammlung wurde die Redaktion am Mittwoch über die Pläne informiert.

„StN“ und „StZ“ wollen Zusammenarbeit intensivieren

Die beiden Schwesterzeitungen „StN“ und „StZ“, die zur Südwestdeutschen Medienholding gehören, wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Auch die vielen Zeitungstitel im Land, die von den „StN“ beliefert werden, sollen publizistisch besser verzahnt werden. Die „StN“ kommen auf eine gedruckte Mantelauflage von rund 500 000 Exemplaren.

th mit dpa

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