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TV- und Film-Produktionen abgesichert

Corona-Ausfallfonds werden fortgeführt

Foto: Imago

Bund, Länder und Sender haben sich auf eine Verlängerung der Corona-Ausfallfonds für TV-Produktionen geeinigt – zunächst bis zum 30. Juni. Auch Filmproduktion werden bis zum 31. März weiter abgesichert. Die Verlängerungen waren notwendig, weil die Versicherungen weiterhin keine Drehausfälle absichern wollen.

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Die beiden bestehenden Ausfallfonds werden mindestens bis zur jeweils neuen Frist vom Bund, elf Bundesländern sowie den vier größten Sendergruppen getragen, berichtet die „FAZ“. An den bestehenden Regelungen zur Absicherungssumme und den Bedingungen ändere sich demnach nichts.

Der Ausfallfonds I, der seit Ende 2020 besteht, ist mit 69 Millionen Euro durch den Bund und 31 Millionen Euro vor allem durch Länder mit starken Filmstandorten bestückt. Er sichert Ausfälle in der Film- und Serienproduktion bis zu einer Schadensgrenze von 1,5 Millionen Euro ab, wobei fünf Prozent vom Produzenten selbst getragen werden müssen. Der Ausfallfonds II für Streaming- und TV-Produktionen besteht seit dem vergangenen Jahr und enthält 48 Millionen Euro. Hier sind die Länder sowie die TV- und Streaminganbieter und die Produzenten selbst beteiligt.

Wenig Schadensfälle gemeldet

„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sendern wurde mit den Fonds ein zentrales Instrument geschaffen, trotz pandemischer Lage Produktionen zu ermöglichen“, wird Christoph Palmer, Geschäftsführer der Allianz Deutscher Produzenten in dem Bericht zitiert. Er betont, dass die geringe Inanspruchnahme der Fonds für starke Hygienekonzepte bei bisherigen Produktionen spreche: Seit Januar 2021 habe es nur 49 Schadensfälle gegeben, die eine verhältnismäßig geringe Erstattungssumme von insgesamt 1,5 Millionen Euro verlangten.

th

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