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Doppelfunktion nach Übernahme

Schneider Doppel-Chefredakteur bei „Donaukurier“ und „MZ“

"Mittelbayerische Zeitung" aus dem Jahr 2021 – Foto: IMAGO/Manfred Segerer

Gerd Schneider wird bei der Regensburger „Mittelbayerischen Zeitung“ nach der Übernahme durch die Verlagsgruppe Passau neuer Chefredakteur. Der 58-Jährige ist schon Chefredakteur des auch zur Verlagsgruppe gehörenden „Donaukurier“ in Ingolstadt.

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Im Februar solle Gerd Schneider die neue Aufgabe „bis auf Weiteres“ zusätzlich übernehmen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Verlagsgruppe rund um die „Passauer Neue Presse“ hatte die „Mittelbayerische“ („MZ“) im vergangenen Jahr übernommen. Durch das Geschäft entsteht ein Verbreitungsgebiet vom Osten Bayerns bis nach Ingolstadt in Oberbayern mit dem dort vor knapp fünf Jahren gekauften „Donaukurier“.

Der bisherige „MZ“-Chefredakteur Manfred Sauerer (65) bleibt nach dem Wechsel bis Jahresende unter anderem für Projekte an Bord. In einer Mitteilung an die Belegschaft habe er betont, die Entscheidung sei im besten Einvernehmen mit der Passauer Verlegerin Simone Tucci-Diekmann und Geschäftsführer Thomas Huber gefallen.

„Ich bin seit Juli 1977 bei der Mittelbayerischen und hatte die wunderbare Gelegenheit, viele Entwicklungen mitzugestalten und Innovationen anzustoßen“, schrieb Sauerer. „Aber jetzt ist es Zeit, einem Nachfolger Platz zu machen.“ Schneider war schon einmal bei der „MZ“ – von 2007 bis 2010 war er dort Chef der Sportredaktion.

Die Verlegerfamilien Esser („MZ“) und Diekmann (Verlagsgruppe Passau) hatten sich Ende Juli 2021 auf den Deal geeinigt. Über sämtliche Details war Stillschweigen vereinbart worden. Die Familie Esser ist aus der Gesellschaft ausgeschieden.

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