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Erst ein großes Ärgernis, jetzt ein Leuchtturm

Die Hamburger Elbphilharmonie feiert ihren fünften Geburtstag mit einer bunten Kampagne

Die Hamburger Elbphilharmonie. Zum Geburtstag gibt es eine besondere Kampagne.

Die Hamburger Elbphilharmonie feiert ihren fünften Geburtstag mit den Bildern von Prominenten als Fünfjährige – Foto: Imago

Die Hamburger Elbphilharmonie hat von Anfang an die Gemüter erregt. Zunächst galt sie als Paradebeispiel für Steuerverschwendung, heute wird sie in einem Zug mit dem Michel als Wahrzeichen Hamburgs genannt. Jetzt feiert das Konzerthaus seinen fünften Geburtstag mit einer bunten Gratuationskampagne.

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Die Sterne für die Hamburger Elbphilharmonie standen alles zunächst alles andere als gut. Der Bau dauerte immer länger, die Kosten wurden immer höher. Es war die Rede von einem Steuergeld-Grab, davon, dass Hamburg nun auch einen „Flughafen Berlin-Brandenburg“ hat. Es wurde sogar spekuliert, was wohl früher fertig werden würde. Neben diesem Ärgernis und dem Spott gab es auch noch zahlreiche Proteste gegen den Bau, weil die Bürger zu wenig in genau das einbezogen wurden, das doch am Ende für die Bürger da sein sollte. 2017 war es dann endlich soweit, die Elphi, wie sie von den Hamburgern inzwischen liebevoll genannt wird, wurde mit großem Bramborium eröffnet. Seitdem ist das Haus zumeist ausverkauft und hat sich längst – wenn auch nicht bei jedem – in die Herzen der Bürger eingeschlichen. Hat sie es doch geschafft, Hamburg in die Liga der internationalen Kulturhauptstädte zu katapultieren.

In diesem Jahr feiert das Haus nun seinen fünften Geburtstag. Und das natürlich nicht nur mit einem großen Programm sondern auch mit einer ebenso großen Kampagne, die genau so bunt ist, wie das, was in der Elphi zu hören und zu sehen ist.

Und weil Geburtstage auch immer eine gute Gelegenheit sind, einmal zurückzuschauen, tut es die Kampagne ebenfalls. Allerdings geht es dabei nicht darum, wie schwer die Entstehung war. Vielmehr geht es darum, dass zunächst vielleicht schwierige Zeiten am Ende zum absoluten Erfolg führen können – wie bei der Elphi eben auch. Und weil zu Geburtstagen auch immer Gratulanten im Spiel sind, wurden für die Kampagne eben diese gebeten, in ihren Fotoalben zu stöbern und Bilder herauszusuchen, die sie als Fünfjährige zeigen, also in einem Alter, in dem ihre Zukunft alles andere als gewiss war.

Zu den zitierten Gratulanten zählte beispielsweise die Mode-Ikone Jil Sander, von der seinerzeit sicherlich niemand geahnt hatte, dass die einmal die Modewelt als „Queen of Less“ revolutionieren würde. Auch von Alexander Zverev konnte niemand erahnen, dass er einmal zu den weltweit erfolgreichsten Tennisspielern gehören und olympisches Gold gewinnen würde.

Alexander Zverev hatte als Fünfjähriger zumindest schon einen Tennisschläger in der Hand und den Ehrgeiz zu gewinnen.

Zu den weiteren Gratulanten gehören der Künstler Jonathan Meese, Künstler, die Sängerin und Moderatorin Ina Müller.

Dass aus Ina Müller mal eine erfolgreiche Comedian, Sängerin und Moderatorin werden würde, hielt wahrscheinlich niemand für möglich. Entsprechend lernte sie zunächst Apothekenhelferin und arbeitete hinterher in dem Beruf. Auf die Bühne zog es sie erst im Nebenberuf, der dann zum Hauptberuf wurde.

Ebenfalls zum Kreis der Gratutanten zählten die Ärztin Prof. Dr. Marylyn Addo, die Moderatorin Caren Miosga, der Musiker und Frontman der Band Revolverheld Johannes Strate, die Schriftstellerin Kirsten Boie und der Kulturmanager und Präses der Handelskammer Hamburg Norbert Aust.

Zu sehen ist die Out-of-Home-Kampagne aktuell in ganz Hamburg. Zusätzlich gibt es eine Landingpage. Und um auch die zukünftigen Musikfans in das Geburtstagsgeschehen einzubinden, gibt es einen Instrumentenworkshop, für den sich alle Kinder bewerben können, die am 11. Januar fünf Jahre alt sind.

Credits:
Auftraggeber: Hamburg Marketing, Hamburg; Agentur: Karl Anders, Hamburg, Claudia Fischer-Appelt (Creative Direction), Linda Kloss (Account Management), Marcel Häusler (Art Direction), Matthias Alber (Text), David Krumwiede (Creative Strategy), Lars Kreyenhagen (Strategy Direction)

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