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Nach Abgang vom CEO

Francisca Maass übernimmt als President von Grey Deutschland

Francisca Maass - Foto: Grey

Das neue Jahr beginnt für Grey Deutschland mit einem Paukenschlag: Nachdem Francisca Maass und Jan-Philipp Jahn 2019 die Geschicke des deutschen Standorts mit großen Plänen übernommen hatten, scheidet Letzterer jetzt aus der Agentur aus. Seine Aufgaben übernimmt Maass, die künftig in einer Doppelrolle bei Grey Deutschland wirken wird.

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Die Personalie kommt unerwartet. Doch Grey macht aus der „Not“ eine Tugend und stärkt mit der Ernennung von Francisca Maas zur Präsidentin von Grey Deutschland den Standort. Ihre Position als CCO behält sie bei.

Maass übernimmt künftig die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche ihres bisherigen Management-Partners Jan-Philipp Jahn. Der verlässt Grey auf eigenen Wunsch, um eine andere berufliche Herausforderung anzunehmen.

Ohne Jahn, aber mit Erwin Bakker, der ab März seinen Posten als CFO bei Grey Deutschland antritt, will Francisca Maass den Wachstumskurs von Grey Germany unternehmerisch fortführen.

Globaler COO steht hinter der Zusammenlegung von operativer und kreativer Ebene

Maass ist seit ihrem Antritt im Frühjahr 2019 Mitglied des Global Creative Boards und steht in enger Abstimmung mit dem weltweiten CCO, Javier Campopiano. In ihrer künftigen Funktion als President von Grey Germany berichtet sie direkt an Nirvik Singh, Global COO und President International, der übergeordnet für alle europäischen Büros von Grey verantwortlich ist.

Singh befürwortet die Zusammenlegung der operativen und kreativen Geschäftsführung am Standort Deutschland: „Francisca hat vom ersten Tag an die Führungsverantwortung voll und ganz wahrgenommen. Sie hat die Umstrukturierung und das Wachstum von Grey Germany mit bewundernswerter Energie gestaltet und es dabei geschafft, unsere Kunden kreativ zu überzeugen und ein starkes Führungsteam aufzubauen.“ Und weiter sagt er: „Wir können uns das Zusammentreffen von kreativem Talent und unternehmerischer Expertise in einer Person nicht besser vorstellen. Ich freue mich sehr, Francisca für alle künftigen Schritte an meiner Seite zu wissen.“

Die Neustruktur passt zur Grey-Strategie

Grey ist geleitet von der Devise „Creativity solves business problems“ und konzentriert sich bereits seit längerem darauf, den Kreativfokus durch die starke Einbindung der CCOs in die Pläne für Wachstum und Business Transformation zu garantieren. So wurde Laura Jordan Bambach bereits Anfang dieses Jahres zur President des Londoner Büros ernannt.

Deutschland ist für Grey einer der bedeutendsten Standorte und der jetzige Schritt mit Maass folgt den positiven Erfahrungen, die das Unternehmen mit der neuen Führungsstrategie gemacht hat.

Jan-Philipp Jahn und Francisca Maass traten 2019 an, um Grey Deutschland wieder auf Spur zu bringen – Foto: Grey

Mit Bakker hat Maass darüber hinaus jemanden an ihrer Seite, der über die Aufgaben eines Finanzchefs hinaus als Vice President von Grey Germany auch eine starke strategische und operative Rolle bei der Ausrichtung der Agentur übernehmen soll.

Zum Abschied von Jahn sagt Maass: „Dass Philipp nach nun fast drei Jahren andere Wege gehen möchte, respektiere ich und ich bedanke mich bei ihm für die letzten Jahre, die wir als Management-Team verbracht haben. Wir haben sehr viel erreicht für Grey Germany und viele Weichen gestellt.“ Gleichzeitig geht sie auf die neuen Perspektiven ein: „Ich bin glücklich darüber, dass ich mit Erwin einen starken Vertrauten an meiner Seite haben werde. Es wird weiterhin spannend sein, gemeinsam mit ihm, meinen internationalen Kollegen und meinem fantastischen Grey-Team die Reise fortzuführen.“

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