Anzeige

Das kollektive Gefühl der Sehnsucht

WhatsApp wartet mit dem Beginn des neuen Jahres auf eine bestimmte Botschaft

Die Schlüsselszene der aktuellen WhatsApp-Kampagne: Warten auf die Message des oder der Liebsten in einem besonderen Moment – Screenshot aus TV-Spot

Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp startet mit einer Neujahrskampagne. Die Geschichte: Das neue Jahr kann erst beginnen, wenn die Nachricht kommt, auf die man so sehnlich gewartet hat.

Anzeige

Die großen Momente eines Jahres scheinen nach zwei Jahren Pandemie zu verblassen. Das gilt auch oder vielleicht sogar besonders für die Silvesternacht, die weltweit für den Moment des Neuanfangs steht.

Inzwischen steht die Nacht vom 31.12. auf den 01.01. aber auch für WhatsApp-Nachrichten. Allein zum Jahreswechsel 2020 auf 2021 wurden laut dem Instant-Messaging-Dienst rund 100 Milliarden Nachrichten verschickt. Das entsprach gegenüber 2019 einer Steigerung von 400 Prozent. Insofern scheint es nicht verwunderlich, dass die Neujahrsgrüße von den Liebsten zum silvesterlichen Ritual zählen, wie das Anstoßen um Mitternacht. Mit anderen Worten: „Neujahr beginnt erst mit der Nachricht, auf die du gewartet hast“. Die Kampagnengeschichte greift das Motiv des Wartens auf und verwandelt es in Erinnerungen an die schönsten und auch an die traurigsten Momente inniger Beziehungen.

Beginnend mit sechs und 15 Sekunden langen Formaten, werden die Zuschauer zunächst auf verschiedene Silvesterfeiern mitgenommen. Von einer Kirche in Nigeria über einen typischen Innenhof in Mumbai bis hin zu den Stränden Brasiliens gibt jeder Clip einen Einblick in eine andere Feier, bei der alle Helden gespannt warten, bis sie die alles entscheidende Nachricht erhalten. Die einzelnen Filme eint die universelle Erkenntnis, dass das Jahr erst dann wirklich startet, wenn die langersehnte Nachricht eintrifft.

TV-Spot 30 Sekunden

In der 30-Sekunden-Variante und im erweiterten 60-Sekunden-Format werden die einzelnen Geschichten miteinander verwoben. Während die Welt den Countdown herunterzählt, sollen die Zuschauer einen gemeinsamen globalen Moment erleben, in dem verschiedene Protagonisten zum Warten verdammt sind. Am Ende des Countdowns sendet einer der Filmhelden eine bedeutungsvolle Botschaft. Ihr folgt eine Flut weiterer Botschaften, die Welt kehrt aus dem „Freeze“ in die Echtzeit zurück und die Protagonisten genießen ganz private Momente der Verbindung.

WhatsApp-Kinospot (Langfassung)

Das 90 Sekunden lange Kinoformat baut auf der Fernsehversion auf, indem es die Geschichte von zwei Protagonisten weitererzählt: Während die Welt in Wartehaltung erstarrt ist, taucht der Film tief in die Geschichte von zwei Liebenden ein. In einem Abschnitt wird der Weg von einer zufälligen Begegnung in der Londoner U-Bahn bis hin zu den Höhen und Tiefen einer jungen Liebe gezeigt, in einem anderen Teil erfahren die Zuschauer, dass einer der Protagonisten in sein Heimatland zurückkehren muss – was ebenfalls der aktuellen Zeit entspricht. Regisseur Larsson und Kameramann Sandgren wechseln hierbei von der Makro- in die Mirkoperspektive und wieder zurück. Dadurch soll die Geschichte eine Tiefe bekommen und einmal mehr vermitteln, wie bedeutungsvoll die Nachrichten eines geliebten Menschen zum Jahresanfang sind.

Credits:
Auftraggeber: WhatsApp, Mountain View (Kalifornien), verantwortlich: Eshan Ponnadurai (Head of Marketing), Vivian Odior (Director, Global Head of Brand & Integrated Marketing), Renata Costa (Global Marketing Manager), Eric Rottenberg, Micah Gendron (Creative Producers); Agenturen: BBDO, Berlin, Till Diestel (Chief Creative Officer), Erick Barrios Hernández, Wolfgang Warzilek (Creative Directors), Deepanjali Singh (Senior Art Director), Florestan Roesemann (Senior Copywriter), Arash Sabbagh (Designer), Mark Andree (Managing Director), Alexander Geier (Executive Producer); BBDO, San Francisco, Tres Colacion (Global Creative Lead), Jose Higuera (Global Strategy Lead), Minjia Qiu (Global SVP, Group Account Director), Virginia Cardozo (Global Account Supervisor); Filmproduktion: Iconoclast Germany, Berlin, Niclas Larsson (Regie), Linus Sandgren (DOP), Swantje Rummel (Executive Producer), Jacqui Wilkinson (Producer), Veronika Fuerthauer, Sybella Stevens, Karin Rudokas (Production Coordinators), Ernesto Gil „Cubano” (Gaffer), Simone Grau (Production Designer), Micaela Urrutia (Art Director), Denise Östholm (Costume Designer), Ivanna Kiss (Make-Up Artist), Carlos Ayami Erdmann (Production/Location Manager, Oriental Films), Alan Finlay (1st Assistant Director), Adrian Gallardo (Local 1st Assistant Director), Carla Luffe, Nikolaus Kohler (Editors); Postproduktion: Iconoclast, Berlin (Offline Post Production), Wenke Kleine-Benne (Sound Designer), Mermaid, Berlin (Audio Post Produkction), Slaughterhaus, Berlin (Motion Graphics Animation, Online Postproduction), Christian Wegehenkel (Post Production Supervisor); Musik: „New Years Eve“, Jacob Mülrad (Artist, Master Owner), Universal Publishing Nordic, Stockholm (Publisher)

Anzeige