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Nachrichten, Sport und Fiktion

Ein Fußball-Klassiker, Corona-Sondersendungen und Dokus: So lief das Jahr für die ARD

Deutschlands Nationalspieler Thomas Müller im Duell mit dem englischen Spieler John Stone – Foto: Imago / Moritz Müller

Ein Fußball-Klassiker als meistgesehene Sendung des TV-Jahres 2021 und ein besonders beliebter „Tatort“: Die ARD hat am Mittwoch ihre Jahresbilanz veröffentlicht. So hat sich das Programm entwickelt.

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Die meistgesehene Sendung des Jahres im deutschen Fernsehen ist 2021 im Ersten gelaufen und ist ein Fußballspiel gewesen. Das Achtelfinale der Fußball-EM England-Deutschland habe 27,491 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht, der Marktanteil habe am 29. Juni bei 76,3 Prozent gelegen, teilte die ARD am Mittwoch in München mit. Der Film mit dem größten Publikum im deutschen TV war demnach der Münster-„Tatort: Rhythm and Love“ (WDR), den am 2. Mai 14,371 Millionen sahen (Marktanteil 39,6 Prozent).

Nach dem Rekord 2020 mit fast 12 Millionen Zuschauern für jede 20-Uhr-„Tagesschau“ (im Ersten, in den Dritten und anderen ARD-Sendern) blieb die Hauptausgabe des beim NDR in Hamburg produzierten ARD-Nachrichtenflaggschiffs Deutschlands beliebteste Nachrichtensendung, allerdings etwas schwächer als im Vorjahr. Die ARD betonte, die „Tagesschau“ um 20.00 Uhr sei mit mehr als 11 Millionen Zuschauern weiterhin in allen Altersgruppen die klare Nummer eins unter den Nachrichtensendungen.

So steht es um die Reichweite der ARD-Mediathek

Während im Vorjahr 73 Mal ein „ARD extra“ zur Corona-Lage ausgestrahlt wurde, ist dies 2021 nur noch 32 Mal passiert. Jede Ausgabe sei im Schnitt von mehr als fünf Millionen allein im Ersten verfolgt worden.

Die monatliche Reichweite der ARD-Mediathek erhöhte sich nach Angaben des Senderverbunds von Januar bis November auf 16,4 Millionen Nutzer. „Das bedeutet einen mehr als 60-prozentigen Zuwachs von circa sechs Millionen gegenüber 2020.“ Neben fiktionalen Formaten seien auch Reportagen beliebt gewesen: „Die Doku-Serien ‚Kevin Kühnert und die SPD‘ (NDR) sowie ‚Charité intensiv‘ (rbb) wurden über zwei Millionen Mal abgerufen.»

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