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Kündigungsschutzklage

Charles Bahr zieht gegen TikTok vor Gericht

Charles Bahr – Foto: TikTok

Im November hatte Social-Media-Experte Charles Bahr überraschend seinen Abgang bei der Kurzvideo-Plattform TikTok angekündigt. Wie „Horizont“ jetzt berichtet, geschah die Trennung nicht einvernehmlich.

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Laut dem Bericht sollen sich Bahr und sein ehemaliger Arbeitgeber am Dienstag vor Gericht wiedergesehen haben. Der 19-Jährige Social-Media-Experte strebt demnach eine Kündigungsschutzklage gegen TikTok an. Dabei handelt es sich um einen arbeitsrechtlichen Schritt, der gegen ausgesprochene Kündigungen zum Einsatz kommt. Der Grund der Kündigung ist nicht bekannt.

„Horizont“ spekuliert, dass es dem Vernehmen nach „einen angeblichen Zusammenhang zum Thema Spesen geben“ solle. Zumindest scheint die Trennung weit weniger einvernehmlich gewesen zu sein als ursprünglich bekannt war. Charles Bahr machte seinen Abgang nach eineinhalb Jahren bei TikTok in einem Linkedin Post bekannt, für die Annahme von Streitigkeiten gab der positive Tenor in dem Post keinen Anlass. MEEDIA konnte Bahr zu einer Stellungnahme nicht erreichen.

Charles Bahr startet bei Serviceplan

Eine Fortsetzung des Arbeitsvertrags mit der ByteDance-Tochter dürfte nicht im Interesse von Bahr sein. Der Social-Media-Experte ist inzwischen beruflich bereits weitergezogen. Im Januar startet er bei Serviceplan Bubble, einem maßgeschneiderten Agenturmodell für den Kunden Telefonica und seine Marke O2.

Dort soll Bahr eine „übergeordnete strategische Funktion in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern Lars Holling, Leif Johannsen und Patrick Matthiensen wahrnehmen“, so Serviceplan in einem Statement.

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