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Getrennte Wege

AOK beendet Trikot-Sponsoring beim Handball

Handballerin MIa Zschoke im AOK-Trikot – Foto: Sascha Klahn für DHB

Die Krankenkasse AOK verabschiedet sich wohl aus der Handball-Nationalmannschaft. Laut einem „Spiegel“-Bericht hat der Verband bereits eine Partner-Alternative parat.

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Steve Plesker, Geschäftsführer Markt und Produkte beim AOK-Bundesverband, bestätigte in einem LinkedIn-Post den Ausstieg.

Der Deutsche Handballbund (DHB) wollte wohl von dem Unternehmen mehr Geld für den Platz auf dem Trikot der Handball-Nationalelf, wie der „Spiegel“ schreibt. Das Unternehmen soll pro Jahr 1,2 Millionen Euro für das Sponsoring-Paket ausgegeben haben. Der DHB hat wohl bereits einen neuen Partner in der Hinterhand und will seine Entscheidung im Januar bekanntgeben.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat unter Minister Jens Spahn im Dezember 2020 eine Verordnung zur „Zulässigkeit von Werbemaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen“ vorgelegt, die ein weitgehendes Werbeverbot von AOK und Co. im Sport vorschlägt. 

Die frühere Bundesregierung definierte, „dass Werbung nur dann zulässig ist, wenn der Sachbezug im Vordergrund steht“. Deshalb hatte die AOK zuletzt das Logo vom Trikot entfernt – und durch den Spruch „Impfen rettet Leben“ ausgetauscht.

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