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Florian Spichalsky übernimmt

„Börse am Sonntag“ bekommt neuen Chefredakteur

Florian Spichalsky – Foto: Nassim Rad

Die „Börse am Sonntag“ hat einen neuen Chefredakteur. Reinhard Schlieker gibt den Posten an Florian Spichalsky weiter. Der Journalist, bereits seit einigen Jahren in der Weimer Media Group tätig, hat sich einige Ziele gesetzt.

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Florian Spichalsky wird neuer Chefredakteur der „Börse am Sonntag“, die unter anderem als Print-Ausgabe, E-Paper und digital vertreten ist. Der 33-Jährige folgt auf Reinhard Schlieker. Der bisherige Chefredakteur und langjährige ZDF-Wirtschaftsjournalist wechselt mit Erreichen der Altersgrenze in die neue Funktion als „Editor-at-Large“, heißt es in der Mitteilung. Der Weimer Media Group, wo das Finanzblatt erscheint, soll er als Kolumnist erhalten bleiben.

Spichalsky hat dem Verlag ein Redaktionskonzept vorlegt

Dem neuen Chefredakteur sind die Abläufe bei der „Börse am Sonntag“ sehr gut bekannt. Bislang agierte er dort als stellvertretender Chefredakteur und Blattmacher. Künftig soll er laut Ankündigung sowohl die „Börse am Sonntag“ als auch die Finanzpublikation „Anlagetrends“ und neue Formate wie Finanz-Webinare ausbauen.

Spichalsky hat demnach in den vergangenen Monaten ein Konzept für die Finanzmedien des Verlages erarbeitet. Dieses reagiere auf das „gesteigerte Informationsinteresse der jüngeren Generationen“. Konkret soll der Redaktionschef neue, zielgruppengerechte Formate entwickeln und die Print- und Onlinereichweiten steigern.

Er sagt zur Aufgabe: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, denn gerade junge Anleger suchen seriöse und verlässliche, gleichzeitig aber kurzweilige und moderne Informationsquellen rund um das Thema Aktien und Geldanlage.“

Produktpalette bei Weimer wird erweitert

Im Zuge der Personalie gab der Verlag auch bekannt, dass das redaktionelle Angebot „deutlich ausgebaut“ werden soll. „Börse am Sonntag“ etwa startet eine tägliche Sonderedition mit dem Namen „Börse am Sonntag Premium“. Als digitaler Abo-Dienst soll das Format exklusive Finanzinfos und Studien liefern.

Außerdem kommt der „Börsenatlas“ in den Buchhandel. In diesem Band werden die globalen Finanzmärkte in Karten und Grafiken gefasst. Fortan soll das Produkt jährlich erscheinen.

tb

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