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Pitchberatung R3 verantwortlich

Nike schiebt internationalen Media-Pitch an

Der Hauptsitz des US-Konzerns Nike – Foto: Nike

Mehrere US-Medien berichten, dass der Sportkonzern Nike seinen globalen Media-Etat überprüft. Eine offizielle Bestätigung des Herstellers steht allerdings noch aus.

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Nike hat laut „Campaign US“ alle großen Media-Holdinggesellschaften kontaktiert, darunter Group M, Omnicom Media Group, Dentsu Media, Publicis Media, IPG Mediabrands, Stagwell Media und Havas Media. Der Pitch soll Anfang 2022 starten und schließt die Marken Nike und Jordan ein. Außen vor bleibt wohl Converse.

Die Pitchberatung R3 soll im Februar 2022 die Ausschreibung dazu anstoßen. Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung – weder von Nike noch von R3.

Der Media-Etat wird auf weltweit rund eine Milliarde US-Dollar geschätzt. Das Geld verteilt der Hersteller auf mehrere Agenturen in verschiedenen Regionen.

So sehen die Kampagnen von Nike bislang aus

Mindshare (WPP) ist zum Beispiel für die traditionelle Planung und den Einkauf in Europa und anderen Märkten zuständig. Assembly hält Teile des Geschäfts in Europa und Asien. Hakohodo wiederum kümmert sich um den japanischen Markt.

In den USA ist Wieden+Kennedy Partner von Nike. Der Wert des US-Etats wird auf 300 bis 400 Millionen Dollar geschätzt. In den letzten Jahren hat Nike jedoch auch eine Reihe von Digitalagenturen zur Hilfe geholt.

Es wird erwartet, dass Nike zukünftig dem Thema Performance Marketing mehr Aufmerksamkeit schenkt. Die Marke steht bisher vor allem für Kampagnen mit prominenten Sportlern.

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