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Media-Ausschreibung

Zanatta gewinnt Bundespresseamt als Neukunden

Foto: Imago

Das Bundespresseamt (BPA) startete im September eine Ausschreibung um seinen 150 Millionen Euro schweren Mediaetat. Die Würfel sind gefallen, welche Agenturen sich bei dem auf drei Lose verteilten Etat durchsetzten. Eine von ihnen ist die Zanatta Media Group.

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Das BPA teilt seinen Etat künftig auf drei Lose auf, zuvor war der Budgetkuchen auf vier Lose verteilt (MEEDIA berichtete). Aufgrund dieser Neuregelung beinhaltet ein Los Stellenanzeigen und Personalmarkting. Diesen Part gewonnen hat die Berliner Zanatta Media Group.

Ab dem 1. Januar verantwortet die vom Geschäftsführer Marcus Zanatta geführte Agentur die Beratung, strategische Mediaplanung sowie Umsetzung von Stellenanzeigen und Maßnahmen der Arbeitgeberkommunikation der Bundesregierung mit dem Schwerpunkten Personalmarketing für „über 70 Bedarfsträger“, die sich aus Ministerien, Bundesämtern, Bundesanstalten und bundesnahe Einrichtungen zusammensetzen, wie Zanatta mitteilt.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren und ist mit einem Maximalbudget von 35 Millionen Euro beziffert. Zanatta hat sich als Bietergemeinschaft gemeinsam mit der Agentur Orca Affairs für den Auftrag beworben. Innerhalb der Bietergemeinschaft wird die Agentur als Lead agieren und die Bereiche Beratung, strategische Mediaplanung von Stellenanzeigen und Personalmarketingmaßnahmen, Einkauf / Abrechnung übernehmen. Orca kümmert sich um Kreation, Text und Produktion.

Die zwei anderen Lose sind nach MEEDIA-Informationen auch entschieden. Allerdings sind bei ihnen wohl noch nicht die Einspruchsfristen abgelaufen. Erst wenn das der Fall ist, ist die Entscheidung auch offiziell und darf kommuniziert werden. Was die Gewinner der zwei anderen Lose angeht, heißt es von BPA-Seite: „Wir bitten noch ein wenig um Geduld.“

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