Anzeige

Social Media und Streaming

So profitieren Content-Creator von Förderprogrammen

Creative

Mit den unterschiedlichsten Monetarisierungsfunktionen und Förderprogrammen buhlen alle sozialen Netzwerke um die kreativen Talente – - Foto: Imago / Hohlfeld

Snapchat kündigt am Dienstag sein Accelerator-Programm für Nischen-Content an. Das ist nur das jüngste Beispiel aus einem Füllhorn an Finanzierungsangeboten für die Produzenten spannender Inhalte.

Anzeige

Snap zündet die nächste Stufe bei der Förderung der Content-Creator. Der Fokus des neuen Accelerator-Programms 523 liegt auf der frühen Förderung des kreativen Nachwuchses bei eher nischigen Themen. „Damit möchte Snap diejenigen unterstützen, denen oft der Zugang und die Ressourcen fehlen“, so die Pressemitteilung. Es geht um die Unterstützung bei der Herstellung von Premium-Shows, die dann im Discover-Modus von Snapchat einem größeren Publikum vorgeführt werden sollen.

Snapchat 523
Das neue Creator-Programm von Snapchat soll gezielt unterrepräsentierte Gruppen fördern – Foto: Snapchat

Im Einzelnen steht den Bewerbern eine monatliche finanzielle Unterstützung von bis zu 10.000 Euro zur Verfügung. Sie werden beraten von dem Content-Teams von Snapchat, es gibt Workshop-Formate mit bereits erfolgreichen Kreativen und die Nachwuchskräfte sollen in Kommunikations- und Marketingmaßnahmen des sozialen Netzwerks eingebunden werden.

Starr Nathan, 523 Program Manager bei Snap, sagt: „Die Stimmen unterrepräsentierter Gruppen tragen seit langem dazu bei, die Mainstream-Kultur zu prägen. Aber diese kreativen Köpfe sehen oft nicht den fairen Gegenwert ihres Einflusses“. Die Bewerbungsfrist für das Programm startet an diesem Dienstag (7. Dezember) und endet am 1. Februar 2022.

Lenkende Förderung

Die Fokussierung auf Minderheiten ist ein smarter Move von Snap. Dazu zählen ethnische Minderheiten gleichermaßen, wie Gruppen unterschiedlicher sexueller Orientierung. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Wettbewerber Instagram vorgeworfen wird, Studien zu ignorieren, die den schädlichen Einfluss von Instagram auf junge Mädchen beweisen, positionieren sich die Kalifornier sehr bewusst als divers und inklusiv.

Instagram Badges
Virtuelle Items wie die Badges in Instagram sind eine einfache Monetarisierungsform für reichweitenstarke Influencer – Foto: Instagram / Screenshot

Das ist freilich nicht nur Markenbildung, sondern auch Zielgruppenarbeit. Bezogen auf die US-Bevölkerung stellte Snap fest, dass 25 Prozent der Discover-Zuschauer sich nicht als heterosexuell identifizieren. 13 Prozent geben an bisexuell zu sein, fast acht Prozent finden sich in der Geschlechterbinarität nicht wieder.  Insgesamt sind die US-Snapchatter eher schwarz als weiß oder asiatisch. Im Jahr 2020 hatten mehr als die Hälfte der Snap Originals Formate Hauptdarsteller oder Moderator aus den BIPOC- oder LGBTQ+-Communities.

Der Name des Programms „523“ entspricht der ersten Hausnummer, unter der Snap residierte. Der Ocean Front Walk in Venice Beach ist ein soziokulturelles Sammelbecken von Menschen jeder Hautfarbe oder sexuellen Orientierung.

Das neue Förderprogramm von Snap ist das jüngste in einer langen Liste. Talentierte Sänger, Videoproduzenten, Comedians oder Schauspieler brauchen sich wenig Sorgen zu machen. Alle namhaften Unternehmen aus Social Media oder Streaming haben solche und ähnliche Förderprogramme aufgelegt. „Social Media und Influencer verdrängen nicht klassische Nachrichten in den Medien, sondern eher den TV-Konsum“, sagt Influencer-Beraterin Sarah Emmerich in der kommenden Ausgabe von MEEDIA, die sich wie schon im Vorjahr ausschließlich Frauen in Medien und Marketing widmet.  

Folgerichtig buhlen die Studios um talentierte Nachwuchskräfte. Diese haben letztlich die Wahl, ob sie sich an große Publisher binden oder ihre Eigenmarke über Social Media vermarkten.

Hier eine Auswahl der wichtigsten Förder-Möglichkeiten für Creator.

Snapchat

Bisher verfolgte Snapchat vorrangig die Philosophie, dass Creator nicht direkt monetär gefördert werden, sondern Zugang haben zu Tools und Plattformen, und dass Snapchat einen Teil der Vermarktung übernimmt. Davon rücken die Kalifornier gerade ab. Neben dem Programm 523 gibt es in den USA bereits die Spotlight-Challenge. Hier werden Preisgelder ausgeschüttet, wenn sich Creator besonders kreativ mit vorgegebenen Lenses, Sounds oder Themen auseinandersetzen.

Ansonsten profitiert die Snapchat-Community von:

  • Tools wie dem Creator Hub (eLearning) und dem Story Studio, das als umfassende Produktionssoftware Anfang 2022 als eigenständige App veröffentlicht werden soll.
  • Plattformen wie dem Spotlight on the web, dem Spotlight, Discover und dem Creator Marketplace. Spotlight vergütet den Traffic, den der Content generiert. Discover blendet in Shows Werbung ein. Die Erträge werden mit den Produzenten geteilt. Und der Creator Marketplace stellt Creator potentiellen Kooperationspartnern vor.
  • Kuratierung und Spenden – sowohl bei den Discover Shows als auch bei den Spotlight wählt ein redaktionelles Team die besten Inhalte aus, featurt diese und clustert Themen-Specials. Außerdem sorgt die Shop-Integration für Monetarisierungsmöglichkeiten. Und über das neue Tool „Gifting“ können User einzelnen Creatorn direkt eine Vergütung zukommen lassen.

TikTok

Das Spendenprinzip ist auch das Rückgrat der (monetären) Interaktion zwischen TikTok-Creatorn und deren Fans. Bei TikTok heißt das Format „Tips“, was nur unzulänglich mit „Trinkgeld“ übersetzt wird.

TikTok
Neben einem eigenen Förderprogramm bietet Twitch auch Standard-Tools wie Tips und Gifts, mit denen Follower ihre Idole belohnen können – Foto: TikTok / Screenshot

Das zweite Format basiert auf Item-Selling. Fans kaufen kleine Geschenke („Gifts“) und reichen die an die Creator weiter. Die Creator sammeln den Gegenwert in TikToks eigener Währung „Diamonds“ und lassen sich die Beträge auszahlen. Gifts funktionieren auch in Live-Shows.

Das eigentliche Förderprogramm von TikTok heißt „Next“. Es ist eine Art Creators-Community. Dort stehen allerhand Tools und Tutorials zur Verfügung, aber die Mitgliedschaft bei Next ist außerdem die Basis zur Teilnahme am Creator Marketplace und am Creator Fund.

Im Marketplace geht es wie bei Snapchat um Kooperationsanbahnung mit Marken und Agenturen. Im Fund geht es konkret im Geld. Hier darf sich bewerben, wer 10.000 „authentische“ Follower hat und 100.000 authentische Video-Views aufzeigen kann. Der Creator muss mindestens 18 sein. Und eine Ausschüttung erfolgt nur in den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien.

Meta / Facebook / Instagram

Bevor Facebook zu Meta wurde, sorgte man noch mit der Ankündigung für Aufsehen, dass man eine satte Milliarde Dollar in ein neues Förderprogramm für Creator fließen lassen wolle (MEEDIA berichtete). Das Programm ähnelt dem von TikTok. Vergütet wird im Wesentlichen das Erreichen gewisser Performance-Ziele.

Facebook
Am Wording für das eigene Influencer-Programm könnte Facebook aka Meta noch arbeiten – Foto: Meta / Screenshot

Das gesamte Förderprogramm wird in einzelne Bonus-Töpfe unterteilt, die bestimmten Creator-Gruppen oder für bestimmte Themen zur Verfügung stehen. Auf Einladung können Creator heute schon vom Stream Bonus (Video), dem Star-Bonus (Medienschaffende) oder dem IGTV-Ads-Bonus profitieren. Meta setzt die Boni also auch sehr gezielt ein, um neue Tools populärer zu machen. Zuletzt gab es Sonderausschüttungen für die ersten Reels-Videos im September.

Ähnlich wie Snap versucht auch Meta die Creator vor allem auf die eigenen Tools einzuschwören. So gibt es Boni für das Erreichen gewisser Meilensteine in der Benutzung der Werkzeuge. Und mit viel Engagement kann man sich auch besondere Funktionen in den Tools freischalten.

Neben den Boni gibt es Standardvermarktungsmöglichkeiten. Die Creator können Werbeschaltung zulassen, Produkte aus den Stream verkaufen, Live-Events hinter eine Paywall stellen und über den Brand Collabs Manager die Nähe zu Marken suchen. Bei Instagram gibt es seit 2020 ein Spendenmodell wie bei TikTok. Die virtuellen Güter dort sind „Badges“.  

Neben dem Bonusprogramm gibt es bei Instagram auch noch erweiterte Funktionen zur Monetarisierung im eCommerce. Seit Sommer 2021 ist in der App ein Tool für einen eigenen (Merch-)Shop integriert. Und auch die Verwendung von Affliate-Links wird mit einem neuen Werkzeug einfacher gemacht.

Ansonsten fokussiert der Bilderdienst auf Kuratierung spannender Inhalte und auf das Bereitstellen von redaktionellen Erfolgsgeschichten oder Tipps und Tricks.

Pinterest

Den entscheidenden Schritt hin zur Creator-Plattform hat Pinterest im Sommer 2020 gemacht. Bis dahin teilten die User vor allem Kreationen (gleich welcher Art), die an anderer Stelle entstanden sind. Und viele User teilten gar nichts Eigenes, sondern entdeckten nur und leiteten weiter.

Pinterest
Techcrunch berichtete im April als eines der ersten Medien über den neuen Creator-Fonds von Pinterest – Foto: Techcrunch / Screenshot

Kuratierung war die Grundidee von Pinterest, aber das ist Vergangenheit. Seit Sommer 2020 gibt es spezielle Creator-Tools, vom direkten Content-Upload im „Story-Format“ bis hin zur Analyse von Performance und Zielgruppen. Das einfachste Werkzeug zur Monetarisierung sind die Idea Pins, eine Art institutionalisiertes Affiliate-Programm, mit denen Pinterest-Creator Provisionen verdienen können.

Ähnlich wie Snap hat auch Pinterest einen Förder-Fonds im Programm, der sich gezielt an Minderheiten richtet. Das Programm ist bislang nur in den USA angelaufen und besteht aus Mentoring, Workshops und finanzieller Unterstützung in Höhe von 25.000 Dollar. Offensichtlich geht auch mehr Sichtbarkeit auf der Plattform mit der Förderung einher. „Business Insider“ berichtet von Oyin Edogi, bei der sich innerhalb weniger Wochen, nachdem sie dem Fonds beigetreten war, die Gefolgschaft versechsfachte. Nach Informationen von „Techcrunch“ beläuft sich das Volumen der ersten Auflage des Fonds auf eine halbe Million Dollar.

YouTube

Der „Großvater“ der Content-Monetarisierung ist YouTube. Auch wenn es in der Vergangenheit immer wieder Veränderungen am Ausschüttungsmodell der Werbeerlöse gegeben hat, ist die Videoplattform nach wie vor das Rückgrat ihres Monatsgehalts. Das Onlineportal „YouYou“ schätzt, dass Simon Unge in diesem Jahr etwa 5,2 Mio. Euro verdient hat. Dahinter folgen Simon Dessue (4,8 Mio.) und Pamela Reiff (4,5 Mio.).

Youtube Shorts
Mit dem Shorts Fund will Youtube gezielt möglichst schnell viel Content im neuen Format aufbauen – Foto: Youtube / Screenshot

Aber das reicht nicht. Inzwischen gibt es eine Reihe von kleineren Förderprogrammen auf der Plattform. Das reicht von der Belohnung des Aufbaus von Reichweite über die YouTube Awards (den Silber Award gibt es ab 10.000 Abonnenten), bis zu dezidierten Themen-Events wie der Gaming-Week. Hier werden YouTuber in den Mittelpunkt gerückt, die in einem bestimmten Segment erfolgreich sind.

Überhaupt basiert die Förderung vor allem auf der großen Reichweite der Plattform. So gibt es bereits seit 2013 den Creators Channel, der vor allem diejenigen Videofilmer in den Mittelpunkt rückt, deren Gefolgschaft gerade schnell wächst.

Angetrieben durch Twitch installierte YouTube auch Möglichkeiten, wie Follower ihre Idole direkt unterstützen können. Der SuperSticker ist ein klassische Bezahl-Item. Interessant ist der SuperChat: Mit dieser Funktion können sich Abonnenten Airtime für ihre Chatnachricht kaufen. Sie wird farblich gekennzeichnet und bleibt als fixierte Meldung im Kopf der Chat-Leiste für ein paar Sekunden stehen. Außerdem gibt es natürlich das kostenpflichtige Kanal-Abo.

Einen echten Fördertopf installierte YouTube zur Einführung des TikTok-Konkurrenten Shorts. Der Fonds läuft zwei Jahre, von 2021 bis 2022. Zur Ausschüttung kommen Prämien zwischen 100 und maximal 10.000 Dollar pro Kurzfilm. Entscheidend für die Bezahlung ist die Performance des jeweiligen Films und der Standort der erreichten Zuschauer. Im Grunde darf jeder YouTuber mitmachen, der mindestens 13 Jahre alt ist.

Twitch

Nur wenige Plattformen haben die Creator-Monetarisierung so schnell und konsequent verändert, wie die Amazon-Tochter Twitch. Schon 2018 erschien die „Spenden“-Funktion, mit der man einzelne Creator für deren Mühen belohnt. Seitdem hat sich das Waffenarsenal der Twitch-Streamer gewaltig erweitert. Es reicht vom bezahlten Kanal-Abo bis hin zum Itemselling: User kaufen Sticker und schenken sie dem Streamer. Die Twitch-Sticker heißen „Bits“.

Twitch Sports
Der Twitch Sports Accelerator fördert ein Thema, das nicht nur User, sondern eventuell auch Marken spannend finden – Foto: Twitch / Screenshot

Twitch legt immer wieder gezielte Förderprogramme für bestimmte Themen auf, von denen man mehr auf der Plattform haben möchte. Im Mai 2021 startet das Sports-Accelerator-Programm. Bewerben kann sich jeder, der mindestens 20 Stunden pro Monat live auf der Plattform streamt. Konserven-Videos sind nicht zugelassen. Das Programm richtet sich explizit an sogenannte Affiliates, das sind die kleineren unter den Partnern. Die Mindestausschüttung pro zugelassenem Streamer beläuft sich auf 150 Dollar pro Monat.

Spannend ist, dass Twitch auch zulässt, dass Sponsoren Creator-Förderprogramme aufziehen, die auf der Plattform laufen. Der Spieleherausgeber My.Games hat für seinen Titel „Conquerors´ Blade“ ein Förderprogramm aufgelegt, um vor allem direkt nach Erscheinen des Titels genug Aufmerksamkeit auf das Spiel zu lenken.

Netflix und Amazon

Aber nicht nur die Plattformen, die auf User Generated Content spezialisiert sind, investieren gezielt in kreativen Nachwuchs. Auch die professionellen Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon sind sich der Tatsache bewusst, dass es Content-Nuggets zu schürfen gilt, die nicht unbedingt bei den etablierten Studios zuhause sind.

Amazon Influencer
Das Amazon Influencer Program setzt vor allem auf die Ausschüttung von Verkaufsprovisionen – Foto: Amazon / Screenshot

Noch bis zum 1. Januar können sich zum Beispiel Drehbuchautoren bei Netflix bewerben, um an einem Mentoring-Programm teilzunehmen, das in einem Produktionsworkshop im Mai gemeinsam mit etablierten Drehbuchschreibern kulminiert. Nebenbei bietet Netflix übrigens auch Werkzeuge für Drehbuchautoren und Film-Crews an.

Vor eineinhalb Jahren rief Netflix außerdem einen Fördertopf für schwarze Filmemacher ins Leben. Gemeinsam mit Ghetto Films initiierte man einen Wettbewerb. Die Bewerber mussten Kurzfilme einreichen und eine Jury entschied, welches der Projekte umgesetzt wurde. Inzwischen sind die ersten drei Filme auf dem YouTube-Kanal von Netflix zu sehen.

Amazon hielt sich dagegen deutlich zurück. Es gibt den Apprenticeship Fund, der mit insgesamt 2,5 Mio. Dollar ausgeschrieben ist und sich exklusiv an Engländer richtet. Der tatsächliche Fördergegenstand ist eher vage formuliert: small businesses, creative industry und Kunden von Amazon-Webservices können sich bewerben.

Letzten Sommer unternahm die Bezos-Company dann aber doch einen größeren Schritt. Im Amazon Influencer Program werden vor allem solche Influencer aufgenommen, die einen E-Commerce-Bezug herstellen. Eine Basis-Förderung gibt es nicht, es ist ein reines Provisionsmodell. Das Magazin „Business Insider“ stellt zurecht die Frage, ob das im „Creator-Krieg“ reicht. Zumal es Amazon an Navigation zu dem Influencer-Inhalten fehlt. „Als zusätzliche Monetarisierungsoption funktioniert das, aber ob es die Content-Heimat der Influencer wird, darf bezweifelt werden“, so „BusinessInsider“.

Shutterstock

Exemplarisch für die vielen anderen Plattformen, die um die kreativen Inhalte von Profis, Semiprofis und Amateuren buhlen, sei Shutterstock erwähnt. Auch das Portal für Stock-Fotos und -Videos bietet Kreativen an, sich helfen zu lassen. Aktuell laufen zwei Programme auf der Plattform. Das grundlegende Artist-Investment-Program richtet sich an Künstler, die sich und ihre Arbeit bisher im Bereich Stock-Angebot zu wenig repräsentiert sehen.

Shutterstock Fund
Nicht nur Social Media, sondern auch die Stock-Anbieter buhlen um die kreativsten Inhalte, wie hier Shutterstock – Foto: Shutterstock / Screenshot

Das zweite Programm ist Teil einer Serie von Themenförderungen. Aktuell werden Künstler unterstützt, die einen besonderen Blick auf das Alter und das Altern haben. Das Programm läuft unter dem Namen Gran Contest und steht noch bis Ende Januar für Bewerbungen offen. Nicht nur Fotografen dürfen teilnehmen, sondern zum Bespiel auch Journalisten. Das Preisgeld beläuft sich auf 10.000 Dollar.

Fazit

Wohl dem, der aus eigenem Talent heraus Content erzeugt. Nie standen kreativen Menschen mehr Möglichkeiten offen, ihre Inhalte zu Geld und ihr Hobbys somit zum Beruf zu machen. Sei es über Stipendien und Förderprogramme, über Einzelwettbewerbe oder über persistente Monetarisierungsmöglichkeiten in den Plattformen.

Spannend ist das zweifellos auch für Marken. Über das Sponsoring solcher Wettbewerbe und Stipendien kann man nicht nur an kreative Inhalte gelangen. Man kann sich auch in der Community als aufgeschlossener Arbeitgeber präsentieren. Und das ist gerade in Zeiten von Inklusion, Diversität und Purpose ein spannender Ansatz.

Wie sagt Benjamin Cohen, der CEO von PinkNews, zum neuen Snapchat-Programm: „Durch die Teilnahme an Snapchat Discover konnten wir erheblich wachsen und, was noch wichtiger ist, haben wir vielen Millionen jungen Menschen Zugang zu LGBT+ inklusiven Geschichten aus den verschiedenen Communities, die wir vertreten, verschafft.“

Nicht das schlechteste Markenumfeld für ein Sponsoring.

Anzeige