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Nach zehn Jahren

Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft stellt Betrieb ein

Das Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft stellt nach zehn Jahren seinen operativen Betrieb ein. Die Eigentümerin Media and Games Invest (MGI) fokussiert sich auf Programmatic Werbelösungen.

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Per Mitteilung auf der eigenen Homepage verkündet das Multi-Channel-Network Mediakraft das Aus für seine Geschäfte. Die operative Arbeit wird in den kommenden Wochen sukzessive zurückgefahren und schlussendlich eingestellt. Als Grund nennte Mediakraft strategische Entscheidungen der Eigentümerin Media and Games Invest (MGI). Das Board habe beschlossen sich auf das Geschäftsfeld Programmatic Advertising zu fokussieren und sich aus dem Influencer- und Performance Marketing zurückzuziehen.

Mediakraft wurde 2011 gegründet und 2017 von der Gamigo Group übernommen. Bei einem späteren Umbau der Gruppe wurde die MGI als Dach-Holding etabliert, welche zwei Hauptgeschäftssäulen betreibt. Neben der Werbelösungen zu denen auch Mediakraft gehört stellt gamigo die zweite strategische Säule dar, das Gamesgeschäft.

Mediakraft stand 2014 massiv in der Kritik, als YouTuber Simon Unge öffentlich schwere Vorwürfe gegen seinen damaligen Vermarkter erhob. In der Folge verließen weitere YouTuber Mediakraft. Wenigen Wochen nach Beginn des Skandals verließ Mitgründer Christoph Krachten das Unternehmen, das dann wieder in ruhigeres Fahrwasser kam.

Dieser Text erschien zuächst bei „Gamesmarkt„, das wie MEEDIA bei Busch Glatz erscheint.

Der Fokus von MGI auf Programmatic hatte auch zur Folge, dass die Influencer-Plattform Reachhero ihren Betrieb einstellte (MEEDIA berichtete).

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