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Verbandsweiter CO2-Rechner

Media-Agenturen wollen klimaneutral werden

OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz – Foto: OMG

Die Organisation der Mediaagenturen (OMG) setzt nun verbandsweit den Green GRP ein. Das von der Mediaplus Group in Kooperation mit Climate Partner entwickelte Tool berechnet den CO2-Fußabdruck einer Werbekampagne. Damit steht der CO2-Rechner künftig allen Mitgliedsagenturen des Branchenverbandes als einheitlicher Standard zur Emissions-Evaluierung zur Verfügung.

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Hierfür hat die OMG mit Climate Partner eine strategische Partnerschaft geschlossen. Das Tool können Mediaagenturen nun in ihren Planungsprozess integrieren und damit den CO2-Ausstoß einzelner Werbekampagnen sowie die Kosten für deren Ausgleich berechnen. Werbungtreibende können ihre Markenauftritte anschließend mit dem Label „Klimaneutrale Werbekampagne“ kennzeichnen. Neben Mediaplus, die den Green GRP im März als offene Brancheninitiative ins Leben gerufen hat, setzt nun auch die Omnicom Media Group Germany als erste Network-Agentur den CO2-Rechner ein.

Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer OMG: „Mit der Partnerschaft wollen wir ein Zeichen setzen für mehr Klimaschutz in unserer Branche. Mit dem Green GRP-Tool haben unsere Mitglieder nun die Möglichkeit, den CO2-Impact einer Kampagne sichtbar zu machen und damit das Bewusstsein für dieses essentielle Thema zu schärfen.“

Peider Bach, für die Medienbranche zuständiger Experte bei Climate Partner: „Konsumentinnen und Konsumenten, Mitarbeitende und Geschäftspartner fordern von Unternehmen mehr Einsatz für den Klimaschutz. Wenn Mediaagenturen nun klimaneutrale Werbekampagnen anbieten können, ergänzen sie das Klimaschutzengagement von Unternehmen für sich und ihre Produkte um eine wichtige, öffentlich sichtbare Komponente. Wir stehen hier gerne mit unserer Expertise bereit.“

swi

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