Anzeige

Media-Business

Volkswagen plant Pitch um globalen Mediaetat

Foto: Volkswagen Group

Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern plant einen Pitch um seinen gesamten internationalen Mediaetat. Geleitet wird die Überprüfung von Jason Lusty, der erst kürzlich eine neue Position in Wolfsburg antrat.

Anzeige

In diesem Jahr sind einige große, internationale Mediapitches über die Bühne gegangen. Zuletzt die bei Google, Facebook und Unilever. Alles Konzerne, deren Chefetagen fernab von Deutschland liegen. Jetzt aber betritt die Volkswagen AG diese Bühne. Der Autohersteller, der sich den ersten Platz des größten Produzenten weltweit abwechselnd mit Toyota teilt, will 2022 seinen internationalen Mediaetat ausschreiben. Da kommen gleich mehrere Milliarden Euro auf den Prüfstand, denn neben seiner Hauptmarke VW hat der Konzern bekanntlich weitere werbeintensive Brands wie Audi, Skoda oder Seat im Portfolio.

Etathalter ist das zu Omnicom gehörende Network PHD, das den Kunden vor fünf Jahren von Mediacom übernahm und seitdem global für sämtliche Marken des Konzerns verantwortlich ist.

Auf Anfrage von MEEDIA heißt es von der Volkswagen AG: „Es wird im kommenden Jahr turnusgemäß eine Ausschreibung für den seit 2016 und noch bis Ende 2023 laufenden Mediaagentur-Vertrag des Volkswagen-Konzerns geben.“ Der Pitch liege in der Verantwortung von Jason Lusty, der neben dem Bereich Brand & Marketing Strategy auch das Group Marketing übernommen habe. „Wir bitten um Verständnis, dass wir zu weiteren Details keine Angaben machen.“

Jason Lusty wechselte erst kürzlich von der spanischen Tochter Seat nach Wolfsburg (MEEDIA berichtete). Er ist schon sehr lange in der Welt des Autobauers unterwegs. So arbeitete er zum Beispiel in den Nullerjahren bei der VW-Agentur DDB.

Anzeige