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Studie zur Twitter-Nutzung in den USA

Twitter: Nur 25 Prozent der Accounts sorgen für die Inhalte

Foto: Imago

Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center zeigt, dass ein Großteil der über 18-jährigen US-Amerikaner*innen den Kurznachrichtendienst eher passiv nutzt.

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Laut der Studie, die im Zeitraum vom 12. Juni bis zum 12. September 2021 durchgeführt wurde, stammen 97 Prozent aller Tweets von einem Viertel der volljährigen Twitter-Nutzer*innen in den USA. Die aktivste Nutzer*innengruppe kamen im Median auf 65 Tweets im Monat, während 75 Prozent gar nicht twitterten.

Es zeigte sich zudem: Wer Twitter viel nutzt, ist auch besser vernetzt. Aktive Nutzer*innen folgen auf dem Kurznachrichtendienst 469 Accounts, also knapp vier Mal mehr als es passive Twitter-Nutzer*innen mit einer Zahl von 125 abonnierten Accounts tun. Ähnlich sieht es auch andersherum aus: Die Zahl der Follower*innen bei Vielnutzer*innen liegt im Median bei 230, bei passiveren Teilnehmer*innen bei 29.

Mehr Tweets sind dabei nicht gleichbedeutend mit unterschiedlichen Inhalten. Auch die aktiven Nutzer*innen produzierten nur ungefähr 14 Prozent neuen Content – der Rest waren Retweets (49 Prozent) oder Antworten auf andere Tweets (33 Prozent).

Von negativen Erfahrungen, wie zum Beispiel durch Belästigung oder Hetze, berichteten lediglich 17 Prozent der Befragten. Dafür wurden 91 Prozent der Twitter-Nutzer*innen auf der Plattform schon mit irreführenden oder nicht zutreffenden Inhalten konfrontiert, 33 Prozent geben sogar an, „viele“ solcher Tweets zu sehen.

Das Institut befragte insgesamt 2.643 Menschen über 18, die im März 2021 im Zuge des American Trend Panels – einer repräsentativen Langzeitumfrage, die jährlich stattfindet – angegeben hatten, dass sie Twitter nutzen.

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