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Weihnachten 2021

Dieses Fest will die Tierschutzorganisation Noah ohne Gänsebraten feiern

Weihnachten soll dieses Jahr ohne „Fibi" auf dem Tisch stattfinden – Foto: Preuss+Preuss/Noah

Weihnachten ist das Fest des Friedens, der Freude und des Gänsebratens. Letzteres sollte dieses Jahr aber nicht stattfinden, findet die Tierschutzorganisation Noah und hat dazu eine Kampagne gestartet, die alle Generationen wachrüttelt.

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Weihnachten ist für die Menschen ein Fest, auf das sie sich jedes Jahr auf’s Neue freuen. Die Tiere, vor allem die Gänse, stehen dieser Zeit indes eher skeptisch gegenüber. Denn genau zu dieser Zeit begibt es sich Jahr für Jahr wieder: die Massenschlachtungen in den Schlachthöfen, bei denen die Tiere oberflächlich betäubt, kopfüber hängend bei lebendigen Leibe gebrüht, gerupft und ausgenommen werden. Und das, damit sie am Ende, knusprig gebraten, auf den Tellern landen. In Deutschland werden jedes Jahr rund 12,5 Millionen Gänse gegessen, die meisten davon zwischen dem Martinstag und Weihnachten.

Um auf die Grausamkeit der Schlachtungen aufmerksam zu machen, starten die Tierschutzorganisation Noah und das Deutsche Tierschutzbüro pünktlich zum Martinstag (11. November) eine zunächst niedlich wirkende Kampagne im Disney-Stil.

Fibi und ihre Kollegen watscheln, weihnachtlich gestimmt und fröhlich ins Schlachthaus.

Im Zentrum der Kampagne steht ein Zeichentrick-Film, in dem eine Gans am Weihnachtsmorgen zunächst fröhlich mit ihren Freunden zu ihrer eigenen Schlachtung watschelt. Dabei intoniert Fibi (so ihr Name) das international bekannte Weihnachtslied „The Most Wonderful Time Of The Year“ – allerdings in einer neuen Version, die für die Gänse leider „The Most Violent Time Of The Year“ heißt. Am Ende des 60-Sekünders muss Fibi mitansehen, wie sie (oder einer ihrer Artgenossen) kross gebraten von einer Familie verspeist wird.

OOH-Filmplakat

Der Film soll nicht nur Bewusstsein für den millionenfachen unsinnigen Tod der Gänse schaffen, sondern auf die Kampagnenwebsite führen und zur Mithilfe aktivieren. Dort kann man per Klick eine Gans vor der Schlachtung retten. Begleitet wird der Film von einer bundesweiten Plakatkampagne und Social-Media-Maßnahmen.

Credits:
Auftraggeber: NOAH – Menschen für Tiere, Berlin, verantwortlich: Christina Kunze (Vorstand); Deutsches Tierschutzbüro, Berlin, verantwortlich: Jan Peifer (Geschäftsführender Vorstand); Agentur: Preuss+Preuss, Berlin, Nina Preuss (Geschäftsführung Beratung), Michael Preuss (Geschäftsführung Kreation), Lennart Witting (Executive Creative Director), Jonas Schwan (Senior Planner), Eva Spillmann (Beratung), Zuzana Havelcová (Art Direktion), Lars Widmann (Senior Copy); Filmproduktion: Element E, Hamburg, Patrick Volm-Dettenbach (Executive Producer), Bazon Rosengarth (Junior Producer); Animation: Ciné-Litté Productions, Köln, Lilia P. Schneider (Regie/Produktion); Musik & Sound: Massive Music, Berlin

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