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Native Advertising

Taboola erweitert Bidding-Tool um Kontext

Taboola Aufmacher

Der Curiosity Graph von Taboola versteht (besser), was die User vermutlich interessiert – Foto: Taboola / Screenshot

Die Native Advertiser von Taboola reagieren auf die veränderten Marktbedingungen und rücken Kontextbezug und weitere Automatisierung in den Mittelpunkt des Auktionsmechanismus. Werbungtreibende können gezielt Umfelder buchen.

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Taboola liest mit. Publisher wissen das längst, denn der Algorithmus der New Yorker bewertet Seiten nach deren Leistungsfähigkeit. Haben die Leser einer redaktionellen Seite mehr Lust darauf, sich von den Native-Angeboten von Taboola zu einem Klick verleiten zu lassen, dann wird der Werbeplatz teurer. Bleiben die Leser lieber beim Publisher, dann sinkt der Preis für die Werbefläche und somit der Ertrag für den Publisher.

Das ist ein interessantes Spannungsfeld. Je fesselnder das redaktionelle Angebot, umso schlechter fällt die Monetarisierungsmöglichkeit aus. Zumindest, wenn man in Klicks denkt und rechnet.

Und genau dieser Ansatz ist weder Taboola noch den Werbungtreibenden genug. Taboola erweiterte in den letzten Jahren sein Portfolio sukzessive auch um High-Impact-Formate, die ganz anders aussehen als der gewohnte Newsfeed. Und solche Formate eignen sich perfekt auf für Branding-Kampagnen, und die müssen nicht geklickt werden.

Taboola liefert nächste Ergänzung

Jetzt ergänzt Taboola die eigene Ausspielungslogik um Kontext- und demographische Daten. Der Algorithmus der New Yorker kann also inzwischen erkennen, was inhaltlich auf der Seite passiert, auf der er eingebaut ist. Das bedeutet, dass Advertiser sich sehr gezielt für bestimmte Platzierungen entscheiden können, ungeachtet der Frage, ob der User hier klickt oder nicht. Die Daten-Variablen begrenzen die Auswahlbreite der Gebots-Automatik mit Namen SmartBid.

Gleichzeitig wird der Auswahlmechanismus noch weiter automatisiert. Stand heute verwenden etwa 85 Prozent aller Ausspielungen die SmartBid-Automatik. Allerdings hatten die Marketer eine Reihe von Parametern zur Verfügung, anhand derer sie in den automatisierten Prozess eingreifen konnten, zum Beispiel Ortsdaten, Tageszeit oder unterschiedliche Anzeigenmotive.

Taboola-Chef Adam Singolda hebt die Authentizität hervor

Die Erweiterung mit Namen SmartBid Dimensions will den Werbungtreibenden einiges davon abnehmen. Im Mittelpunkt dabei steht der Curiosity Graph. „Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der User XY für das Thema Z interessiert?“, lautet die Kernfrage. Taboola stützt diese Wahrscheinlichkeitsrechnung auf der Beobachtung des Verhaltens von rund 500 Millionen Nutzern täglich (eigene Angaben). Insgesamt haben bereits 13.000 Werbungtreibende eingebucht und der Feed läuft hierzulande bei großen Publishern wie Ströer, Süddeutsche, Bauer oder Axel Springer.

„Diese Daten zeigen eine viel authentischere Version der Verbraucher:innen im Vergleich zu dem, was sie in sozialen Netzwerken über sich selbst erzählen“, so Taboola-Chef Adam Singolda. Will sagen: Während man auf Social Media eher die Blasenschwäche oder den Nagelpilz verheimlicht, hat der betroffene User dennoch ein Problem und ist für entsprechende Werbung empfänglich. Und das – so das Kalkül der New Yorker – in neutralen, redaktionellen Umfeldern des Open Web eher als auf einer Plattform wie Facebook, wo man davon ausgehen darf, dass entsprechende Klick-Informationen im Targeting-Profil landen.

Die gute Nachricht für Advertisier: SmartBid Dimensions arbeitet auf Autopilot. „Werbetreibende können über ihre menschlichen Fähigkeiten hinausgehen und bessere Kampagnenergebnisse erzielen, bei gleichzeitig geringerem Eingreifen“, so Singolda.

Das schreit nach einem Test.

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