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Laut Medienbericht

Mediaset will Vertrag mit P7S1-Chef Beaujean auslaufen lassen

Rainer Beaujean – Foto: ProSiebenSat.1

Schlechte Neuigkeiten für ProSiebenSat.1-Chef Rainer Beaujean: Mediaset, Anteilseigner an P7S1, will den Strategen an der Spitze laut einem Medienbericht loswerden. Demnach plane der italienische Medienkonzern von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi, den Vertrag mit Beaujean im kommenden Jahr auslaufen zu lassen.

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Wie der „Business Insider“ berichtet, seien vor allem strategische Ziele der Grund für die Offensive. Mediaset plane, eine europaweite TV-Allianz zu gründen, der sich die deutsche Sendergruppe bislang verweigert. Die Italiener sind mit 17,83 Prozent direkt an P7S1 beteiligt – und leiten daraus nun offenbar erstmals aktiv Mitgestaltungsansprüche ab.

Aus dem Unterföhringer Aufsichtsrat bekommt Beaujean dagegen deutlichen Zuspruch: „Der Aufsichtsrat unterstützt voll und ganz den Vorstand und die Strategie von ProSiebenSat1. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens, seitdem Rainer Beaujean mit seinem Team im März 2020 das Unternehmen leitet“, wird Werner Brandt bei „DWDL.de“ zitiert. 

Dem „Businnes Insider“-Bericht (€) zufolge wolle Mediaset zusätzlich zur Einflussnahme auf die Besetzung des Chefpostens auch drei Sitze im Aufsichtsrat mit „unabhängigen Experten“ besetzen und damit seinen Einfluss auf die deutsche Sendergruppe ausweiten. Es drohe ein Machtkampf zwischen den beiden Interessensgruppen.

th

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