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US-Medienkonzern

Axel Springer schließt Politico-Übernahme ab

Mathias Döpfner – Foto: Imago

Axel Springer hat die wohl milliardenschwere Übernahme des US-Medienkonzerns Politico abgeschlossen und ist nun hundertprozentiger Eigentümer. „Die Transaktion wurde nach Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und gemäß den Bedingungen der bereits am 26. August 2021 angekündigten Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen“, heißt es in einer Mitteilung.

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Springer will mit Politico sein Portfolio auf dem amerikanischen Markt stärken. Mit der Übernahme von Politico gehören Axel Springer nun die gleichnamige Marke, aber auch eine 50-prozentige Beteiligung an Politico Europe sowie die Marken „Protocol“, „E&E News“ und „Agency IQ“. Bei allen Marken liege der Fokus auf der Stärkung des digitalen Angebots. Eine Ausweitung auf internationale Märkte sei langfristig geplant.

Die Kosten für die Übernahme des Konzerns, an dem Axel Springer schon vor der vollständigen Übernahme beteiligt war, wurden nicht offiziell kommuniziert. Medienberichten zufolge beläuft die Gesamtsumme aber auf über eine Milliarde US-Dollar (MEEDIA berichtete).

„Weitere Märkte erschließen“

„Das starke Wachstum und die hohe Profitabilität bei gleichzeitig diversifizierter Umsatzbasis belegen den Erfolg des Unternehmens. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, das Wachstumspotenzial von Politico weiter zu steigern und das Angebot international auszubauen“, so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE.

„Axel Springer ist der perfekte Eigentümer, um für unsere Publikationen – aufbauend auf dem Erfolg in Washington und Brüssel – ein neues Kapitel zu starten und weitere Märkte und Bereiche zu erschließen“, sagt Robert Allbritton, Gründer und Publisher von „Politico“ und „Protocol“.

th

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