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Einführung von "InJobs"

Microsoft stellt LinkedIn in China ein

Microsoft stellt LinkedIn in China ein – Foto: Imago

Mehr als sieben Jahre hat Microsoft sein Berufsnetzwerk LinkedIn als angepasste Version auf dem chinesischen Markt betrieben. Im Laufe dieses Jahres stellt das Unternehmen den lokalen Betrieb der Plattform ein. Als Gründe nennt Microsoft unter anderem die strengen staatlichen Vorschriften.

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„Während wir unseren chinesischen Mitgliedern erfolgreich dabei geholfen haben, Jobs und wirtschaftliche Möglichkeiten zu finden, hatten wir nicht den gleichen Erfolg bei den sozialen Aspekten des Teilens und Informiertbleibens“, heißt es in einer Mitteilung. „Außerdem sehen wir uns in China mit einem deutlich schwierigeren Betriebsumfeld und höheren Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften konfrontiert.“

Für den chinesischen Markt will Microsoft statt auf LinkedIn nun auf eine Alternative setzen. „InJobs“ reduziert die Karriereplattform auf das Wesentliche: Hier soll es weiterhin möglich sein, nach Jobs beziehungsweise nach neuen Mitarbeitern zu suchen. Einen Social-Feed oder die Möglichkeit zum Teilen von Artikeln und Beiträgen werde es aber nicht geben.

th

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