Anzeige

"Fehlende Finanzierbarkeit"

ARD setzt „Sportschau Club“ ab

Zuletzt moderierten Micky Beisenherz (l.) und Esther Sedlaczek den "Sportschau Club". Foto: ARD

Die ARD sorgt für eine TV-Überraschung: Mit sofortiger Wirkung setzt die Sendeanstalt den etablierten „Sportschau Club“ ab. Grund dafür ist laut Senderangaben die „fehlende Finanzierbarkeit“.

Anzeige

Zunächst hatte die „Bild“ über die Entscheidung der ARD berichtet, keine weiteren Ausgaben des „Sportschau Club“ mehr zu senden. Der Sender bestätigte den Bericht. „Leider können wir aus Gründen der fehlenden Finanzierbarkeit gewisse Rechte und Formate nicht mehr erwerben bzw. umsetzen“, wird ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zitiert. „Aus diesem Grund müssen wir leider auch auf eine so etablierte Sendung wie den ,Sportschau Club‘ als regelmäßiges Format verzichten.“

Die Sendung findet damit nach knapp neun Jahren auf Sendung ein überraschendes Ende. 2012 war sie als Nachfolger von „Waldis Club“ im Anschluss an Fußball-Liveübertragungen gestartet.

Moderiert wurde der „Sportschau Club“ zunächst von den damaligen „Sportschau“-Hauptmoderatoren Matthias Opdenhövel, Reinhold Beckmann und Gerhard Delling. Die längste Zeit aber war Alexander Bommes das Gesicht der Sendung. Zur EM in diesem Jahr hatten Esther Sedlaczek und Micky Beisenherz übernommen und regelmäßig ein Millionenpublikum erreicht. An die Top-Quoten der Bommes-Jahre reichten die Sendungen jedoch nicht heran.

th

Anzeige