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Nach Aufdeckung bei Böhmermann

Über 600 Fälle verbotener Wahlwerbung: Das sagen Arbeitsministerium und Agentur

Kurz vor der Bundestagswahl enthüllte Jan Böhmermann, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales via Facebook Parteienwerbung im Wahlkampf betrieben hat.

Jan Böhmermann in seiner Sendung – Foto: ZDF Magazin Royale

Nachdem bekannt wurde, dass deutsche Ministerien unerlaubt Parteienwerbung auf Facebook betrieben haben, zog man im Haus von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Konsequenzen und trennte sich fristlos von der Agentur Ressourcenmagel. Aber was ist genau geschehen, in wie vielen Fällen wurde das Targeting genutzt, wie viel Geld wurde ausgegeben und was sagt die Agentur zu dem Vorfall? MEEDIA hat bei allen Seiten nachgefragt.

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Es war ein echter Coup kurz vor der Bundestagswahl. TV-Satiriker Jan Böhmermann hatte in der „ZDF Magazin Royal“-Sendung vom 24. September aufgedeckt (das Video sehen Sie weiter unten), in welchem Maße Ministerien in den sozialen Medien auf Targeting zurückgegriffen haben, um mögliche Wähler zu erreichen. Der 20-Minüter „Die schmutzigen Facebook-Tricks der Parteien“ hat auf YouTube inzwischen über 800.000 Views eingesammelt. Zum Hintergrund: Im April bat Böhmermann seine Zuschauer eine Browser-Erweiterung zu installieren, um Daten über Targetingaktvitäten im Wahlkampf zu gewinnen.……

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