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Monetarisierung von Kurzvideos

YouTube Shorts Fund nun auch in Deutschland gestartet

YouTube Shorts Fund gibt es nun auch in Deutschland. In dem Programm stellt die Plattform 100 Millionen Dollar bis Ende 2022 für Creator bereit und möchte so eine Monetarisierungsmöglichkeit für Kurzvideos schaffen.

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In anderen Märkten ist der Fördertopf bereits seit einigen Monaten verfügbar, im Oktober ist YouTube Shorts Fund auch hierzulande gestartet. Profitieren sollen die Macher*innen von Kurzvideos. Insgesamt 100 Millionen US-Dollar will das US-Unternehmen laut Ankündigung in 2021 und 2022 ausschütten. Demnach möchte man monatlich Tausende von Kreativen kontaktieren, um sie darüber zu informieren, dass sie für das Programm in Frage kommen. Damit sollen jene Videos honoriert werden, die im Vormonat besonders hohe Klick- und Interaktionsraten erreicht haben. Jeden Monat kann der Bonus für Creator zwischen 100 und 100.000 Dollar betragen.

„Der Fonds ist der erste Schritt auf unserem Weg, unseren langfristigen Monetarisierungsplan für Shorts zu entwickeln“, so Andreas Briese, Country Director Germany und Regional Director Central Europe bei YouTube. Für Creator entsteht damit eine weitere Möglichkeit, ihre Inhalte auf der Plattform zu Geld zu machen. Dazu gehören auch Einnahmen aus dem Partnerprogramm, etwa durch Werbung oder durch den Umsatz bei YouTube Premium.

Für Kanalbetreiber wird so jedenfalls ein weiterer Anreiz geschaffen, Kurzvideos zu erstellen. YouTube Shorts ist seit Juli dieses Jahres in Deutschland verfügbar und springt auf den Hype um Kurzvideos auf, wie etwa schon Instagram mit Reels (MEEDIA berichtete). Damit positioniert sich das US-Unternehmen auch gegen die Konkurrenz von TikTok.

Gleichwohl kann nicht jeder Creator, der Kurzvideos hochlädt, von dem Fördertopf profitieren. Es gibt bestimmte Kriterien, die zu erfüllen sind: So muss etwa auf dem betroffenen YouTube-Kanal in den vergangenen 180 Tagen mindestens ein passendes Kurzvideo hochgeladen worden sein, das wiederum den Förderkriterien entspricht. Hinzu kommt, dass der Kanal die Community-Richtlinien, die Urheberrechtsbestimmungen und die Monetarisierungsrichtlinien der Plattform einhält.

Weitere Infos zum Fördertopf finden Sie im Video.

tb

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