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Jan Fleischhauer, Doja Cat, Nicole Kidman

Dieses Album von Doja Cat sollten Sie unbedingt anhören

Sängerin Doja Cat – Foto: Imago Images

In After Work gibt die MEEDIA-Redaktion die besten Tipps für den Feierabend, das Wochenende – oder für zwischendurch. Dieses Mal mit dabei: Jan Fleischhauer, die Sängerin Doja Cat und eine neue Serie von Nicole Kidman.

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Ben Krischke empfiehlt: „How Dare You!“ von Jan Fleischhauer

Quelle: Siedler

An dem langjährigen „Spiegel“- und heutigen „Focus“-Kolumnisten Jan Fleischhauer scheiden sich die Geister. Für die einen ist er ein Held an der Tastatur, der pointiert gegen das links-grüne Establishment zu Felde zieht, für die anderen ist er ein „alter, weißer Mann“, der die Zeichen der Zeit partout nicht erkennen will. So oder so: Gelesen wird er von Anhängern wie Gegnern gleichermaßen. „How Dare You“ ist zuvorderst ein snackable Best-Of seiner Kolumnen. Kurzweilig, pointiert, provokant – Entertainment halt. Ergänzt werden diese Stücke durch lesenswerte Gespräche, unter anderem mit der feministischen Autorin Sophie Passmann und – natürlich! – mit Fleischhauers langjährigem Freund Jakob Augstein, dem Verleger des „Freitag“. Dringende Leseempfehlung.

Nils Jacobsen empfiehlt: „Planet Her“ von Doja Cat

Sängerin Doja Cat- Foto: Imago Images

Es gibt eine Lücke im modernen R&B, der in den Nullerjahren von Beyoncé und Anfang der 10er-Jahre von Rihanna geprägt wurde, bis beide Superstars irgendwann mehr am Ikonen-Status (inklusive eigenen Modelabels) Interesse zeigten, als an ihrer musikalischen Karriere. In die Lücke stieß die jüngere Generation um Ariana Grande vor, zu der auch Doja Cat zählt. Der 25-Jährigen, die im wirklichen Leben Amalaratna „Amala“ Zandile Dlamin heißt, gelang 2018 mit dem dada-esken YouTube-Video „Mooo!“ ein Viralhit. Der kommerzielle Durchbruch folgte zwei Jahre später mit der Nummer-Eins-Single „Say So“. Im Mainstream angekommen, legt die Kalifornierin nun mit „Planet Her“ das R&B-Album des Sommers vor. Beste Tracks: „Kiss me more“ und „Tonight“ mit HipHop-Veteranin Eve. 

Nils Jacobsen empfiehlt auch: „Nine Perfect Strangers“ auf Amazon Prime 

Alles, was Nicole Kidman anfasst, wird zu Gold – zuletzt die HBO-Serien „Big Little Lies“ und „The Undoing“. Nahtlos in die Kategorie reiht sich Kidmans neue Hulu-Serie „Nine Perfect Strangers“ ein, die seit Ende August auf Amazon Prime zu sehen ist. Wieder hat Produzenten-Ikone David E. Kelly die Regie geführt, und wieder bietet allein die Ästhetik der Bilder ein Hochglanz-Hochgefühl. Doch wie so oft im Leben trügt der schöne Schein. Im Achtteiler treffen neun höchst unterschiedliche Charaktere im Wellness-Retreat „Tranquillum House“ aufeinander, das von der undurchsichtigen Leiterin Masha (Nicole Kidman) guruhaft geführt wird. Doch die vermeintliche Entspannungskur verwandelt sich schnell zum Selbstfindungs-Horrortrip, der in seinem Existenzialismus an „Lost“ erinnert. Binge-Garantie!

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