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Ankündigung in SWR-Rundfunkratssitzung

ARD-Vorsitz geht 2024 vom RBB an den SWR

SWR-Intendant Kai Gniffke – Foto: Imago

2022 übernimmt der RBB den ARD-Vorsitz. Verantwortlich zeichnet dann für zwei Jahre RBB-Intendatin Patricia Schlesinger. Nun wurde bekannt, wer 2024 folgen wird: der SWR.

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Das kündigte SWR-Intendant Kai Gniffke in der SWR-Rundfunkratssitzung am Freitag an. Der Branchendienst „Medienkorrespondenz“ hat darüber zuerst auf Twitter berichtet.

Ab 2022 ist aber erstmal der RBB dran. Dann übernimmt RBB-Intendantin Patricia Schlesinger das Ruder von WDR-Intendant Tom Buhrow (Welche Aufgaben auf sie warten, lesen Sie hier). Die Hauptversammlung der ARD-Rundfunkanstalten hatte den Wechsel am Mittwoch beschlossen, wie die ARD mitteilte. Der RBB übernimmt damit zum ersten Mal in der Geschichte der ARD den Vorsitz.

Der Vorsitz leitet die Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft. Die Hauptversammlung, die aus den Intendanten und Gremienvorsitzenden der ARD-Sender besteht, wählt den Vorsitz für jeweils ein Jahr, in der Regel wird das dann in einem zweiten Schritt um ein zweites Jahr verlängert.

dpa / bek

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