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Aufruf zum Klimastreik

„Gegen eine Wand laufen“: Fridays for Future startet Spot „The Denial“

Auch wenn viele es immer noch leugnen: Der Klimawandel ist real – Screenshot aus dem Spot „The Denial", © Fridays for Future

Am 24. September ist die ganze Welt zum Klimastreik aufgerufen. Mitinitiator der globalen Aktion ist die von Greta Thunberg ins Leben gerufene Klimaschutzorganisation Fridays for Future. Die hat jetzt eine neue Kampagne gestartet, um die Menschen auf den Klimastreik und vor allem darauf aufmerksam zu machen, dass es nicht ausreicht verbal gegen die Klimakrise zu agieren.

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Seit Jahrzehnten weisen Klimaaktivisten und Wissenschaftler auf die gefährlichen Auswirkungen der globalen Erderwärmung hin. Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen finden in alarmierendem Tempo statt. Jeden Tag verschwinden 200 Arten von der Erde und kehren nie wieder zurück. Diese Auswirkungen betreffen jeden und sind am verheerendsten für die Schwächsten: die Ärmsten und die jüngeren Generationen.

Seit der Gründung im Jahr 2008 durch Greta Thunberg, sind Fridays-for Future-Aktivisten weltweit vertreten. Ihre Aufgabe ist es, die Wissenschaft darauf hinzuweisen sowie die Verantwortlichen aufzufordern, die Fakten ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Dennoch tun die immer noch nicht genug, um die Erwärmung zu einzudämmen. Sie sind nicht einmal nahe daran, das Problem zu lösen.

Fridays for Future will mit „The Denial“ für Aufmerksamkeit sorgen

Um auf den globalen Klimastreik am 24. September auch diejenigen aufmerksam zu machen, die normalerweise nicht auf Klima-Plattformen unterwegs sind und sich bislang vielleicht auch nur en passant für das Thema interessiert haben, startet Fridays for Future die Aufmerksamkeitskampagne „The Denial“.

Der Spot veranschaulicht unser Leugnen der Klimakrise mit der Metapher „gegen eine Wand laufen“. Denn das ist es buchstäblich, was wir aktuell tun, wenn es um den Klimawandel geht.

Spot zum Klimastreik am 24. September 2021: The Denial

Katharina Maier, Organisatorin bei Fridays For Future U.S.: „Die gute Nachricht ist, dass Wissenschaftler glauben, eine Begrenzung der Erwärmung sei technisch absolut möglich. Mit Technologien für erneuerbare Energien, Veränderungen in der Landwirtschaft und im Verkehrswesen sowie anderen großen Veränderungen können wir die Erwärmung begrenzen und noch schlimmere Folgen vermeiden. Die meisten von uns ändern jedoch nicht ihre Lebensweise, ihr Konsumverhalten, ihr Reiseverhalten, die Art der Energieerzeugung und so weiter. Wir rennen buchstäblich kollektiv gegen eine Wand. Deshalb haben wir beschlossen, mit diesem Widerspruch und der Dringlichkeit zum Handeln zu spielen, um unseren Planeten zu retten, bevor es zu spät ist.“

Die Kampagne ist die inzwischen vierte Zusammenarbeit zwischen Fred + Farid Los Angeles und Fridays for Future.

Spot „1 %“

Anfang 2021, an dem Tag, an dem der NASA Perseverance Rover auf dem Mars gelandet ist, enthüllte Fridays for Future U.S. beispielsweise „1%“ – eine satirische Tourismuswerbung für den Mars, entwickelt mit der Kreativagentur aus Los Angeles, um die 99 Prozent der Menschen aufzuwecken, die auf der Erde bleiben müssen.

Credits:
Auftraggeber: Fridays for Future, Los Angeles, verantwortlich: Katharina Maier; Agentur: Fred + Farid, Los Angeles, Fred & Farid (Chief Creative Officers), Nicolas Berthier (Creative Director), Jules Chaffiotte (Agency Supervisor), Amanda Van Caneghem (Executive Producer), Film-/Postproduktion: Dream, Amos Leblanc (Cinematographer/Regie), Napattararat  Preechapattananon, Ennia Bosshard (Producer), May Chucheewa (Stylist), Georgia Dinsdale (Stylist Assistant), Yussef Nabih (AD), Daniel Macri (Gaffer), Antonio Gramegna (Best Boy), Remi Pinaud (1st AC), Maxence Minebois (2nd AC), Ohm Chaowanapreecha (DMT), Mark Harris (Art Director), Luc Du Tout (Art Assistant), Ross Silcocks (Drone Operator), Anders Singh Vesterdahl (Sound Designer)

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