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Personalie

Neue Sicherheitschefin bei Snapchat

Jacqueline Bauchere Snapchat

Jacqueline Beauchere – Foto: Snapchat

Jacqueline Beauchere wird Global Head of Platform Safety bei Snapchat. Beauchere kommt von Microsoft, wo sie zuletzt als Chief Online Safety Officer tätig war. Im August wurde sie für Ihre Verdienste im Bereich Online-Kinderschutz mit dem Most Excellent Order of the British Empire ausgezeichnet.

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20 Jahre lang arbeitete Snapchats neue Sicherheitschefin für Microsoft und widmete sich über die gesamte Zeit vor allem der Online-Sicherheit. Sie vertrat Microsoft bei der National Cyber Security Alliance und widmete sich in ihren jüngsten Arbeiten auch der Bekämpfung des Terrorismus im digitalen Raum. Vor ihrer Tätigkeit bei Microsoft arbeitete sie als Finanz-Korrespondentin für Reuters.

Mit der Berufung der erfahrenen Sicherheitsexpertin setzt Snapchat ein starkes Zeichen in Richtung Familien. Cybermobbing und die Infiltration von Freundesgruppen durch Dritte ist ein latentes Problem für alle Social Networks.

Beauchere berichtet direkt an Jennifer Stout, Vice President für Global Policy. „Wir sind bestrebt, Eltern, Interessenvertreter*innen und Befürworter*innen dabei zu helfen, zu verstehen, wie junge Menschen unsere Produkte erleben und wie wir kritische Fragen zu Sicherheit und Vertrauen angehen. Es gibt niemanden, der dafür besser geeignet ist als Jacqueline. Ihre Arbeit wird nur noch wichtiger werden, wenn wir unseren Fokus auf Augmented Reality und die Zukunft des Computings vertiefen,“ so Stout.

Im letzten halben Jahr hat Snapchat seine Anstrengungen rund um die sichere Kommunikation deutlich verstärkt. Es wurden neue Tools zur Altersverifikation eingeführt. Bereits in den letzten Jahren wurden folgende Funktionen ergänzt: Die Weiterleitung von Chats an Dritte erfordert die Erlaubnis aller Beteiligten. Das Teilen des eigenen Standorts ist nur mit eigenen Freunden möglich. Und seit jeher fokussiert Snapchat auf Premium Inhalte: Die Contents auf der Plattform stammen in der Regel nur von renommierten Verlagen.

Mit der Initiative wird nicht nur etwas für die User getan, auch die Werbebranche betrachtet die Social Networks mit Argusaugen. Nicht selten erscheinen unter eher harmlosen Videos drastische Kommentare und Hassrede. Eine Stärkung der Brand Safety in diesem dynamischen Umfeld wird sicher auch den großen Marken gefallen.  

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