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Fragebogen

Der Morgen am See

Alexander Kiock Feierabend

Alexander Kiock ist Managing Director bei der Strategieagentur und Designberatung diffferent. Sein Lebenslauf ist absolut einzigartig in der Branche, denn Kiock hat seit der Gründung von different 1997 nichts anderes gemacht.

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben Alexander Kiock gefragt, den Gründer der Strategieberatung different.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause?

Im Home Office nur 5 Meter, vom Wohnzimmer in die Küche. Ansonsten zwischen 30 und 45 Minuten, je nach Tageszeit.

Was tun Sie auf dem Heimweg?

Sehr unkreativ und dennoch extrem wertvoll: nahezu immer telefonieren – vor allem mit Freunden und Familie, gerade abends. Wenn ich keine Lust mehr habe, selbst zu reden, höre ich Podcasts.

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich?

Morgens beim Laufen um den See die Gedanken für den Tag zu ordnen, schon mal das ein oder andere Telefonat in Gedanken durchzuspielen, im Kopf erste Mails zu formulieren. Wenn mein Hund mitläuft, klappt das mit der Konzentration allerdings fast nie – ist aber mindestens genau so schön.

Und für wen sind Sie unersetzlich?

Für meine Söhne und (hoffentlich) für meine Freundin.

Wann waren Sie das letzte Mal richtig spontan?

Als ich mir vor einem Jahr, nach 47 Jahren, am Tag vor dem ersten Lockdown meinen Lebenstraum erfüllt und mir innerhalb von zwölf Stunden meinen Hund geholt habe. Morgens wusste ich noch nicht, ob das in meiner Wohnung geht, abends hat er mir zum ersten Mal auf den Teppich gepinkelt.

Und was bremst Sie leider immer wieder aus?

Dass ich die Dinge immer vom Ende her denke – und mir viel zu viele Gedanken mache, welche Option welche Konsequenzen auslösen wird. Dieses beinahe schon genussvolle „Rumhirnen“ frisst wahnsinnig viel Energie und Tempo. Es gehört aber leider zu mir dazu.

Wohin träumen Sie sich in die Ferne?

Gar nicht so weit weg. Ich bin ein leidenschaftlicher Mallorca-Fan. Dort zieht es mich auch immer wieder hin. Und ich habe eine irgendwie mystische Beziehung zu Kalifornien, San Francisco. Wenn ich so richtig träume, sehe ich meist die Golden Gate Bridge aus dem Nebel hochragen.

Haben Sie einen guten Film- oder Serien-Tipp für uns?

Die Serie, die mich zuletzt gefesselt hat, weil ich sie mit meinen Söhnen zusammen verschlungen habe, war „The Last Dance“. Absolut spektakulär fand ich auch „Lupin“.

Ihr Lieblingsbuch heißt …

Immer noch unerreicht „Tipping Point“ von Malcom Gladwell. Kein Buch hat mich mehr bewegt.

Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

Es gibt so viele, aber die inspirierendsten und ehrlichsten Erlebnisse hatte ich im Ta’Cabrón in Berlin. Aber Vorsicht: extrem authentisch, extrem scharf.

Fankurve oder Theatersaal?

Fankurve. Im schönsten Stadion der Welt.

Von der Stange oder nach Maß?

Nach Maß ist schon geil! Aber meistens gar nicht nötig. Kleidung ist in den letzten zwei, drei Jahren in unserer Branche sowieso viel unwichtiger geworden – und das finde ich gut so.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für Wein und Essen. Aber im Affekt-Bereich, also von der Hand in den Mund. Weder lege ich mir sündhaft teure Flaschen in den Keller noch starte ich stundenlange Kochevents zu Hause.

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures?

Ich liebe Uhren.

Der Sinn des Lebens ist …

Glücklich zu werden und glücklich zu machen. Und dann vor allem, dieses Glück auch zu genießen. Der wichtigste Spruch für mein Leben ist „Don’t cry because it’s over, smile because it happened“.

Und irgendwann werden Sie ganz sicher …

Großvater, Hundezüchter und Weinfachmann.


Sie lieben auch Uhren, Hunde und Wein? Schreiben Sie uns gerne an feierabendmacher@meedia.de

Kiock Frühere Feierabendmacher
Benjamin Minack, Ania Stojka, Tobias Dahm, Katharina Schüller

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