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Jugendschutz

Warum Instagram jetzt alle Nutzer nach ihrem Geburtstag fragt

Foto: Imago

Instagram bittet seine Nutzer, die ihr Geburtsdatum nicht bei der Plattform angegeben haben, künftig häufiger darum, dies nachzuholen. Damit wolle das Facebook-Unternehmen den Jugendschutz im Umgang mit sensiblen Inhalten und Werbung verbessern, heißt es.

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Künftig sollen Nutzer beim Öffnen der App wiederholt dazu aufgefordert werden, ihr Geburtsdatum anzugeben. Geschieht das nach einigen Malen nicht, macht Instagram die Eingabe zur Pflicht. Ohne hinterlegtes Geburtsdatum soll die Nutzung der App dann nicht mehr möglich sein.

Um sensible Inhalte auch künftig trotz Triggerwarnung ansehen zu können, wird ebenfalls die Eingabe des Geburtsdatums erforderlich. Das war bisher nicht der Fall.

Instagram macht die Eingabe des Geburtsdatums zur Pflicht Foto: Instagram

Die neue Maßnahme sei wichtig, um „sicherere und privatere Erfahrungen für junge Menschen zu bieten“, heißt es. Bereits im März hatte Instagram für U18-Profile verfügt, dass Erwachsene diesen keine Nachrichten mehr schicken können, solange der U18-User kein Follower ist. Seit Juli stehen U16-Profile standardmäßig auf „privat“.

Instagram arbeite bei seinen Jugendschutz-Bemühungen auch an einer künstlichen Intelligenz, die Angaben des Geburtsdatums mit „Happy Birthday“-Kommentaren unter den Beiträgen des Nutzers vergleicht, um mögliche Falschangaben identifizieren zu können.

th

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