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Michel Friedman, Charlie Chaplin und "Biohackers"

Dieses Buch dürfen Sie sich nicht entgehen lassen

Komiker Charlie Chaplin – Foto: Imago / Ronald Grant

Sehen, hören, lesen – die MEEDIA-Redakteur*innen geben Ihnen Tipps. Diese Woche mit einem Buch über Charlie Chaplin und der deutschen Netflix-Serie „Biohackers“.

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Ben Krischke empfiehlt: „Open End“ mit Michel Friedman von der „Welt“

Michel Friedman ist der vielleicht klügste, ganz sicher der streitfreudigste Moderator im Land. Für die “Welt” hat er im April den Podcast “Open End” gestartet. In der Regel lädt er drei Gäste zum Gespräch über ganz große Themen. Richtig viele Denkanstöße liefern zum Beispiel Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne), die Linken-Politikerin Katja Kipping und der “Welt”-Chefredakteur Ulf Poschardt in ihrer Diskussion über Freiheit. Der Name “Open End” ist übrigens Programm: Eine Folge kann drei Stunden und länger dauern. Viel Zeit bringt viele Erkenntnisse.

Claudia Bayer empfiehlt: „The Charlie Chaplin Archives

Wer Charlie Chaplin liebt, seine Filme verehrt und immer wieder anguckt, kommt um „Das Charlie Chaplin Archiv” nicht herum. Nicht nur, weil das Buch echt etwas hermacht, so auf dem Coffee Table. Vielmehr, weil es einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Komik-Genies gibt. Persönliche Briefe, Skizzen, Storyboards, Plakate, Set-Fotos und Berichte einiger seiner engsten Weggefährten offenbaren, wie Chaplin gearbeitet und seinen Erfolg penibel geplant hat.

Stefan Winterbauer empfiehlt: „Biohackers“ bei Netflix

“Biohackers” läuft ein wenig im Windschatten der prominenteren deutschen Serien auf Netflix, wie “Dark” oder “Barbaren”. Dabei hat diese Serie tolle junge Darsteller (u.a. Luna Wedler) und alte Recken (Jessica Schwarz, Benno Fürmann) – und ist absolut sehenswert. Das Ganze ist ein Hochglanz-Crime-Thriller angesiedelt in der Wissenschaftsszene in Freiburg. Die zweite Staffel überrascht am Anfang mit einem gelungenen Twist. Und Freiburg sah noch nie so gut aus.

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