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Tina Dingel übernimmt

Geschäftsführer-Wechsel bei Steady

v.l.: Philipp Schwörbel, Tina Dingel und Hilary Laing – Foto: Steady

Philipp Schwörbel, Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer von Steady, gibt die Leitung des Unternehmens Ende des Monats ab. Er wird künftig den Vorsitz im Beirat einnehmen. Seine Nachfolge tritt die Managerin Tina Dingel an.

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Steady bekommt eine neue Geschäftsführung: Ab September leitet Tina Dingel das Berliner Startup. Sie löst den langjährigen Geschäftsführer Philipp Schwörbel ab, der die operative Handhabe nach fünf Jahren abgibt. Er übernimmt nach dem Wechsel als Chairman of Board den Vorsitz im Beirat von Steady. Die „Krautreporter“-Macher Schwörbel und Sebastian Esser hatten das Unternehmen 2016 gemeinsam gegründet.

Dingel ist promovierte Historikerin und hat langjährige Erfahrung beim Aufbau von Startups und bei der Leitung in großen Organisationen, wie es in der Mitteilung heißt. Sie arbeitete etwa als General Manager Credit bei PayPal Deutschland und als Chief Operating Officer bei Clue, einer App für digitale Verhütung durch Menstruations-Tracking.

Zur neuen Stelle sagt sie: „Ich freue mich darauf, zur Erreichung von Steadys Mission beizutragen. Unabhängige Medien sind ein essentieller Bestandteil funktionierender Demokratien. Es braucht vielfältige Inhalte zur kritischen Meinungsbildung. Ich setze meine Expertise gerne dafür ein, die Menschen zu unterstützen, die diese Inhalte produzieren.“

Weiterer Neuzugang: Hilary Laing nimmt Doppelrolle bei Steady ein

Bereits seit Juni ist Hilary Laing an Bord: Sie füllt seitdem die Doppelposition als Chief Operating und Financial Officer aus. Davor arbeitete sie als Geschäftsführerin der EMEA Music Division und war neun Jahre als COO/CFO bei The Cambridge Network tätig.

Zusammen mit dem Team soll das neue Duo Steadys Stellung im deutschsprachigen Raum weiter festigen und im europäischen Markt ausbauen. Dazu soll laut Mitteilung auch gehören, die Steady-Publisher und ihre Mitglieder besser kennenzulernen. Als weiteres Ziel setzt sich das Team, den Publishern „noch bessere Tools an die Hand zu geben“, womit sie nachhaltige Geschäftsmodelle aufbauen können.

Erst im März hatte Steady einen eigenen Newsletter-Service vorgestellt. Zum Start konnte man 39 bekannte Medienmacher*innen gewinnen, darunter Teresa Bücker, Hajo Schumacher, Hans-Martin Tillack, Mario Sixtus oder Nils Minkmar (MEEDIA berichtete). Steady bietet Bezahl-Lösungen für Medienunternehmen an.

tb

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