Anzeige

Bundestagswahlkampagne der SPD

SPD startet Scholz-Kampagne und lästert über die CDU

Eines der Großflächenplakate der SPD für den Bundestagswahlkampf – Foto: SPD

„SPD – Scholz packt das an“ – unter diesem Motto steht die Bundestagswahlkampagne der SPD, die Generalsekretär Lars Klingbeil heute Vormittag im Berliner Kino Delphi Lux vorstellte. Auch der aktuelle Noch-Koalitionspartner CDU/CSU bekommt sein Fett weg.

Anzeige

„Wenn ich in diesen Tagen im Land unterwegs bin, dann merke ich in den persönlichen Gesprächen immer mehr: So langsam wird den Menschen bewusst, dass sie in wenigen Tagen über die Nachfolge von Angela Merkel entscheiden, die nach 16 Jahren aufhört. Die anstehende Bundestagswahl ist eine Kanzlerwahl. Und wir haben mit Olaf Scholz den stärksten Kandidaten im Rennen“, sagte Klingbeil während der Präsentation.

Ein Matrjoschka-Werbefilm der SPD zur Bundestagswahl – Quelle: SPD

Das ist in der Tat nicht nur Werbe-Geklingel, denn Scholz‘ persönliche Umfragewerte liegen mittlerweile vor denen seiner Konkurrenten Laschet und Baerbock. Er hat weniger Fehler gemacht und zum Beispiel kein Buch veröffentlicht, wo er sich gegen Plagiatsvorwürfe wehren muss.

In einem anderen Spot schießt die SPD direkt gegen den Noch-Koaitionspartner CDU/CSU und dessen Personal:

Die Werbekampagne der SPD unter Verantwortung der Hamburger Agentur BrinkertLück fokussiert sich aber generell auf Olaf Scholz. Und auf die Farbe Rot. „Wir holen unser sozialdemokratisches Rot zurück auf die Straße, als starkes, selbstbewusstes und weithin sichtbares Zeichen“, so Klingbeil.

Ein Social-Media-Motiv – Foto: SPD

In Kombination mit schwarzen und weißen Fotos und Motiven setzen sich die Plakate der SPD deutlich von denen der anderen Parteien ab. Ein Vorgeschmack war schon Anfang Juli zu sehen.

Besonderes Augenmerk auf Briefwahl

In zehn Tagen werden bundesweit die ersten Großflächen-Plakate hängen. Auch hier legt die Partei den Schwerpunkt auf Scholz und auf ihre vier großen Themen: stabile Renten, bezahlbare Mieten, faire Löhne sowie sichere Arbeit und Klimaschutz. Klingbeil: „Wir setzen außerdem bei der ersten Plakatwelle voll auf die Briefwählerinnen und Briefwähler.“ Das sei ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Partei – die aktuell übrigens mit dem Markenclaim „Soziale Politik für Dich“ arbeitet – werde ab dem ersten Tag der Briefwahl um jede Stimme kämpfen. Insgesamt bleiben den Parteien noch 53 bis zum Urnengang.

Credits:

Auftraggeber: Sozialdemokratische Partei Deutschland (SPD), Berlin, verantwortlich: SPD-Parteivorstand, vertreten durch Lars Klingbeil (Generalsekretär); Agentur: BrinkertLück, Hamburg, Raphael Brinkert (Geschäftsführung, Strategie), Tobias Wagner (Beratung), Theresa Gramckow (CD), Annika Schröder (Art), Oliver Behrens, Raphael Brinkert (Copy); Produktion: MyPony; Regie: Eric van den Honaard; Ton: NHB; Media: Thomas Koch, Düsseldorf

Anzeige