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„Höhle der Löwen“-Investor

Nach Betrugsvorwürfen – Georg Kofler erstattet Anzeige gegen Anwalt

Foto: TVNOW/Bernd-Michael Maurer

Die Meldung hatte für Aufruhr gesorgt: Im März ermittelte die Staatsanwaltschaft München II gegen den „Höhle der Löwen“-Investor Georg Kofler wegen Betrugsverdachts. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Jetzt erstattet Kofler selbst Anzeige gegen den Anwalt, der ihn verdächtigt hatte.

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Bei den Ermittlungen ging es laut Medienberichten um das Investment des 64-Jährigen in das Unternehmen 21sportsgroup, das er vor dem finanziellen Ruin hatte retten wollen. Das Vorhaben scheiterte jedoch (MEEDIA berichtete).

Ein Rechtsanwalt, der in die Geschäftsidee des Vox-Löwen investiert hatte, hatte diesem anschließend Betrug vorgeworfen und 350 Tausend Euro Schadensersatz gefordert, die Kofler nicht zahlte. Das Verfahren wurde mittlerweile mangels Tatverdacht eingestellt.

Kofler: „Werde erpresserische Methoden konsequent bekämpfen“

Nun holt Kofler offenbar zum Gegenschlag aus. Er werfe dem Anwalt versuchte Erpressung, versuchten Betrug, falsche Verdächtigung und Verleumdung vor.

Die Ermittlungen und die Vorwürfe des Anwalts hätten seiner Reputation geschadet und Besorgnis in seinem geschäftlichen Umfeld ausgelöst, so der Investor. Er behalte sich auch vor, „erhebliche Schadensersatzansprüche“ gegen den Rechtsanwalt geltend zu machen.

„Solche Vorwürfe können in kürzester Zeit Existenzen, Firmen und Organisationen gefährden oder gar zerstören“, so Kofler. „Ich werde diese erpresserischen Methoden mittels öffentlicher Verdächtigungen jedenfalls konsequent bekämpfen.“ Dazu werde er den weiteren Verlauf der Auseinandersetzung auch in den sozialen Netzwerken begleiten.

th

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