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Nach Kritik an Berichterstattung

WDR will digitales Angebot für Unwetterlagen entwickeln

Foto: Imago

Als Reaktion auf die Kritik an der Katastrophen-Berichterstattung des WDR, beauftragt die Sendeanstalt eine Task-Force damit, ein digitales Angebot für Unwetterlagen zu entwickeln. Das hat die Geschäftsleitung des WDR beschlossen.

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Das geht aus einer Pressemitteilung des WDR hervor. „Wir wollen den behördlichen Katastrophenschutz künftig moderner und noch besser unterstützen. Das gehört zu den selbstkritischen Lehren, die wir jetzt ziehen“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow. Zuletzt geriet der WDR in die Kritik. Das Medium habe nicht früh genug über die Flutkatastrophe unter anderem in Nordrhein-Westfalen berichtet, bei der mehrere Menschen ums Leben kamen.

Ziel sei ein „besseres, zielgerichtetes digitales Angebot für Menschen in Unterwetterlagen“, so Buhrow. Mit schnellen Ergebnissen allerdings kann man nicht rechnen. Es werde „seine Zeit“ brauchen, so Buhrow. Der WDR erklärt sich offen für Kooperationen und bietet insbesondere dem Katastrophenschutz und den Behörden an, hier zusammenzuarbeiten.

ls

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