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"Leiharbeitsfirma für gute Leute"

Lukas Kircher und Rainer Burkhardt gründen Kircher Burkhardt X

Lukas Kircher – Foto: C3

Lukas Kircher und Rainer Burkhardt gründen eine Art Consulting-Unternehmen namens Kircher Burkhardt X. Welches Geschäftsmodell dahintersteckt, scheint allerdings noch unklar.

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Erst kürzlich wurde bekannt, dass Lukas Kircher und Rainer Burkhardt ihre letzten Anteile an C3 abstoßen (MEEDIA berichtete). Nun meldet sich das Duo mit der Gründung von Kircher Burkhardt X (Das „X“ steht für „Experience“) zurück. „Horizont“ hatte zuerst berichtet.

Welches Geschäftsmodell konkret hinter Kircher Burkhardt X steckt – außer, dass Consulting eine Rolle spielen wird – scheint allerdings noch nicht ganz klar zu sein. Gegenüber „Horizont“ sagte Lukas Kircher, dass man keine Agentur sein wolle, eine Strategieberatung aber auch nicht, zumindest nicht „im klassischen Sinne“.

Kircher: „Wir machen kein Fulfillment, wir machen keine Kampagnen, wir leben nicht von langwierigen Strategieprojekten. Wir wollen, dass unsere Leute nach einer Woche rausgehen und etwas Verwertbares in der Hand haben.“ Und er sagt auch: „Wir bauen eine Leiharbeitsfirma für Leute, die irgendwas schon mal richtig gut gemacht haben, das zufällig zu einem Problem passt, das eine Marke oder Agentur gerade hat.“

Laut Kircher gehe es dabei nicht um Langzeitprojekte, sondern um Geschwindigkeit. Für ihre künftigen Kunden wollen Kircher und Burkhardt schnelle Ergebnisse liefern – ohne davor seitenlange Power-Point-Präsentationen zu basteln.

Was noch unausgegoren klingt, dürfte sich damit wohl erst mit den ersten Kunden konkretisieren. Dann winkt wahrscheinlich auch eine Antwort, was Kircher Burkhardt X eigentlich sein will – und nicht nur, was sie nicht sein wollen.

bek

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