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Marketing-Tools

Strategische Expansion: Brandmaker übernimmt Allocadia

Brandmaker Allocadia

Aus dem Zusammenschluss von Brandmaker und Allocadia entsteht ein neuer Riese am Markt für Marketing-Operations-Software – Foto: Brandmaker / Allocadia / eigene Montage

Die bisher oft als Wettbewerber gehandelten Tool-Anbieter Brandmaker und Allocadia gehen zusammen. Für die jeweiligen Kunden ändert sich zunächst wenig, für das Karlsruher Unternehmen Brandmaker allerdings sehr viel.

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Bewegung im Markt für Marketing-Tools. Noch in diesem Monat wollen Allocadia und Brandmaker die Fusion abschließen. Damit gehen zwei Platzhirsche im Segment Marketing Ressource Management (MRM) und Marketing-Automation zusammen. Gemeinsam bedienen beide Unternehmen weltweit 300.000 Anwender. Zu den Kunden der Unternehmen zählen Marken wie Autodesk, Charles Schwab, Best Buy, Daimler und Zeiss.

Auch wenn beide Unternehmen ähnliche Ansätze verfolgen und deren Softwarelösungen mitunter als Wettbewerber verglichen wurden, könnte die Marktpositionierung nicht unterschiedlicher sein. Während Brandmaker sich auf das Segment B2C und den europäischen Markt konzentriert, setzt Allocadia vor allem auf B2B und ist in Nordamerika besonders präsent. Außerdem fokussiert Brandmaker auf die Marketing-Workflows, während Allocadia mehr Stärken im Bereich der Steuerung von Performance-Kampagnen hat. Mithin ergänzen sich beide Unternehmen bestens und profitieren jeweils von der starken Positionierung des anderen.

„Wir freuen uns unglaublich, die Stärken und Potenziale von BrandMaker und Allocadia zu bündeln, um die beiden Unternehmen zum globalen Marktführer im Bereich Marketing Operations auszubauen“, sagt Mirko Holzer, der BrandMaker vor 13 Jahren gründete.  Und sein weiblicher Counterpart in Nordamerika, Kristine Steuart, CEO und Mitgründerin von Allocadia, ergänzt: „Wir wussten sofort, dass wir mit BrandMaker den richtigen Partner gefunden haben, um die enorme Marktdynamik und die einmalige Chance zu nutzen, die Arbeitsweise von CMOs und Marketingteams weltweit zu verändern.“

Finanzielle Details zur Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

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