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Olympische Spiele

Das planen Discovery und Eurosport für Tokio 2020

Wolfgang Nadvornik und Birgit Nössing (v.l.) sind zusammen mit Oliver Sequenz und Anna Kraft die
Moderatoren der „Medal Zone“, Fabian Hambüchen und Gerhard Leinauer (3. und 4. v. l.) präsentieren „Big in Japan“ – Foto: Eurosport

Mehr als 4000 Stunden Live-Programm werden von den Olympischen Spielen in Tokio produziert. Dem will Eurosport mit einem 24-Stunden-Programm gerecht werden. Was der Sender konkret vorhat.

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Vom Wettkampfbeginn gegen 1 Uhr begleitet Eurosport 1 die Fans zunächst mit längeren Sessions oder kompletten Spielen durch die Nacht. Ab 9 Uhr gibt es in der „Medal Zone“ dann Wettkampf auf Wettkampf. Das ist die Kurzzusammenfassung dessen, was Eurosport für die Olympischen Spiele in Tokio plant, die mit der abendlichen Auftaktveranstaltung am 22. Juli beginnen. Die Wettkämpfe starten tags drauf. Das Produktions- und Redaktionskonzept haben am Mittwoch Discovery und Eurosport der Presse präsentiert.

Etwa durch eine Konferenzschaltung will Eurosport bei den Olympischen Spielen in Tokio die Vielzahl an parallelen Entscheidungen live zeigen. „Wir haben an einigen Tagen bis zu 27 Events, die parallel stattfinden“, sagte Eurosport-Chef Gernot Bauer bei der Präsentation des Olympia-Konzepts des Spartensenders. „Wir garantieren, überall dorthin zu gehen, wo eine Medaille vergeben wird.“

Eurosport sendet rund um die Uhr von den Spiele in Tokio

Die Sendung „Medal Zone“ erinnert an die bekannten Bundesliga-Konferenzen im Fußball beim Pay-TV-Sender Sky, in diesem Fall sind diese Konferenzen allerdings sportarten-übergreifend. Insgesamt sendet Eurosport 24 Stunden am Tag von den Spielen aus Tokio, vor allem auch über digitale Kanäle. Sendezentrum ist die Zentrale in Unterföhring, Sende-Mittelpunkt bildet das neue Cube Studio, das mit virtueller Realität, einer neuen Software und Motion Graphics für Zuschauererlebnisse über den Wettkampf hinaus sorgen soll.

Teil des Olympia-Aufschlags des Senders, ist auch die „Hambüchen Challenge – Fabi, Rio, Tokyo“ mit Fabian Hambüchen, ehemaliger Olympia-Turner und Eurosport-Experte. In insgesamt 16 Folgen erkundet Hambüchen Tokio und versucht sich gemeinsam mit den Olympioniken an verschiedenen Sportarten: von Bogenschießen bis Turmspringen. Produziert wird das Format von der KG Media Factory.

Discovery hat sich die TV-Rechte an Olympia bis 2024 gesichert

Eurosport ist ein Tochterunternehmen des amerikanischen Medienkonzerns Discovery. Das US-Unternehmen hatte vor sechs Jahren die TV-Rechte an den olympischen Sommer- und Winterspielen von 2018 bis 2024 für geschätzte 1,3 Milliarden Euro gekauft. ARD und ZDF erwarben später Sublizenzen, so dass in Deutschland bei Eurosport und den öffentlich-rechtlichen Sendern Bilder von den olympischen Wettbewerben gezeigt werden.

dpa / bek

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