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Media-Networks

Boris Schramm verlässt GroupM

Boris Schramm – Foto: GroupM

Der GroupM-Manager Boris Schramm räumt nach über zwei Jahrzehnten seinen Schreibtisch. Er gehört zu einer Generation der Mediamanager, die mit Print und TV groß geworden sind. Und nicht zu jenen, die im Digitalen das Heil für vieles sehen. Auch damit könnte sein Abgang zusammenhängen.

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Über den Weggang von Boris Schramm berichtete „Horizont“ als erstes. Von GroupM heißt es auf Anfrage von MEEDIA, dass es kein Statement geben werde. Nach Stationen bei Initiative Media und Carat kam Schramm 1998 zum Media-Network MEC, das heute als Wavemaker firmiert und zu GroupM gehört. 2008 wechselte er zur Firma GroupM, die als Subholding für Media-Networks innerhalb der globalen WPP-Holding fungiert.

Schramms Abschied könnte damit zu tun haben, dass Print eben doch nicht mehr die Rolle spielt, die Schramm sich gern wünschte. Die mit Corona einhergehenden wirtschaftlichen Veränderungen sind ein Auslöser für den fortschreitende Niedergang der Gattung.

Dass digitale Werbung nicht zu bremsen ist, dem folgte GroupM kürzlich mit einer internen Umstellung: Daniela Tollert wechselte zum 1. Juli von ihrer Rolle als CDO in die neu geschaffene Position der Chief Growth Officer (MEEDIA berichtete). Der Grund: Werbekunden haben in den Bereichen Data, MarTech, E-Commerce und Biddable Media (Search, Social, Programmatic) immer mehr Anforderungen, so die hauseigene Begründung für die Veränderung.

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