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Widerstand gegen Pläne

Redakteure protestieren gegen neuen „Weltspiegel“-Sendeplatz

Foto: ARD

Die ARD will dem „Weltspiegel“ einen neuen Sendeplatz im Ersten zuteilen. Statt wie bisher am Sonntag um 19.20 Uhr soll das Auslandsmagazin in die Late-Night rutschen und künftig Montagabend ab 22.50 Uhr ausgestrahlt werden. Gegen die Pläne regt sich jetzt Widerstand.

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In einer Stellungnahme, die bei Medienkorrespondenz veröffentlicht wurde, wehren sich nun 45 Unterzeichner, Redakteure wie Auslandskorrespondenten, gegen die Verschiebung des Sendeplatzes.

„Der ‚Weltspiegel‘ gehört zum Kernauftrag der ARD. Hier werden Auslandsinhalte hintergründig beleuchtet. Nirgendwo ist das verzweigte Netz von Korrespondent:innen besser sichtbar als im ‚Weltspiegel'“, heißt es in der Stellungnahme etwa.

Sollte der „Weltspiegel“ künftig Montagabend ab 22.50 Uhr laufen, wäre das „eine drastische Schwächung der Auslandsberichterstattung im Ersten“. Die Unterzeichner fordern deshalb, den gelernten Sendeplatz beizubehalten.

bek

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