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Nach Überführung in SZ GmbH

„Süddeutsche Zeitung“ zahlt künftig auch Digital-Redakteure nach Tarif

Hochhaus des Süddeutschen Verlags im Münchner Stadtteil Berg am Laim, Foto: Imago Images

Nach MEEDIA-Informationen, werden die Redakteure der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien (SZDM) künftig nach Tarifvertrag bezahlt, da sie in die SZ GmbH übernommen werden. Dies wurde den Mitarbeitern am Mittwoch kommuniziert.

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Während Redakteure der SZ GmbH schon länger nach Tarifvertrag arbeiten, wurden die Redakteure der SZDM bisher nur „tarifanalog“ bezahlt. Außerdem stehen bei Vollzeitkräften der SZDM 40 Stunden im Arbeitsvertrag, bei Redakteuren der SZ GmbH sind es 36,5 Stunden. Auch auf ein fixes 13. und 14. Monatsgehalt mussten die SZDM-Redakteure bisher verzichten. Sie bekamen stattdessen Tantiemen, die dem Vernehmen nach vielfach geringer waren als die Zusatzgehälter.

Ein Sprecher bestätigte auf MEEDIA-Nachfrage, dass der Verlag plane, die SZDM-Redakteure in die SZ GmbH zu überführen, dadurch würden künftig entsprechend auch die Tarifverträge der SZ GmbH greifen. Dies soll ab 1. Januar 2022 der Fall sein, insofern in den kommenden Monaten alle Detailfragen geklärt würden. Darunter etwa, wie jene Mitarbeiter vergütet werden, die derzeit als Stundensatz-Kräfte für die SZDM tätig sind.

Die Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Süddeutschen Verlags und laut eigener Beschreibung das „digitale Kreativzentrum“ der „Süddeutschen Zeitung“. Zur SZDM zählt die „SZ“-Website genauso wie alle mobilen Angebote, Services und Apps der „SZ“, des „SZ-Magazins“ und von „jetzt.de“.

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