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Nach schweren Vorwürfen

Happy End bei Ikke Hüftgold und Imago TV

Matthias Distel alias Ikke Hüftgold – Foto: Distel / Instagram

Der Schlagersänger Ikke Hüftgold erhob schwere Vorwürfe gegen Sat.1 und der Produktionsfirma Imago TV. Sie würden „Quotenjagd auf dem Rücken missbrauchter Kinder“ machen. Jetzt verkündet Hüftgold ein „Happy End“.

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Für das Format „Plötzlich arm, plötzlich reich“ auf Sat.1 sollte der Schlagersänger Matthias Distel, bekannt als Ikke Hüftgold, mit einer anderen Familie für eine Woche das Leben tauschen. Inklusive Wohnung und Budget. Konkret sollte Distel in die Lebenswelt einer Mutter und ihrer vier Kinder eintauchen, die finanziell schlechter gestellt sind.

Ende Mai ging Distel an die Öffentlichkeit und erhob schwere Vorwürfe gegenüber Sat.1 und der Produktionsfirma Imago TV. Unter anderem, weil sich die zwei jüngsten Kinder und die Mutter in psychologischer Behandlung befinden. Imago TV gestand Fehler bei der Recherche ein. Man sei „zu leichtgläubig“ gewesen. Und die Konsequenz für Sat.1? Das Format „Plötzlich arm, plötzlich reich“ wurde abgesetzt.

Lesen Sie hier das ausführliche Hintergrundstück zu den Vorfällen (+)

Jetzt verkündet Distel in einem Facebook-Video mit angehängtem Transkript ein „Happy End“. Er und die Imago TV-Chefin Andrea Schönhuber hätten „ganz viele, lange, konstruktive Gespräche geführt“. Distel lobt im Nachhinein den Umgang mit der Kritik. Auf Facebook schreibt er: „Es wurde ein Psychologe eingestellt in die Firma, der jetzt diesen doppelten Boden dann auch gewährt, dass wenn irgendwo was durchrutscht in der Recherche, dass da nochmal genauer hingeschaut wird. Dazu gibt’s einen Ampelsystem, das gerade definiert wird, dass dort viel, viel mehr Leute ein Auge drauf werfen, dass individuelle Fehler in dem Ausmaß nicht mehr passieren können. Und es waren in diesem Fall individuelle Fehler.“

Auch sei klar, dass Fehler passieren. Schönhuber habe Distel „ihre Hand gegeben“, dass solche Fehler aber nicht mehr passieren. Distel kommt auf Facbook zu dem Schluss, dass Imago TV eine „Firma mit Herz“ sei und Schönhuber nicht alles wissen könne, was alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen.

Distel gründete eigene Kinder-Hilfsorganisation

Die Gage, auf die Distel verzichtete, soll Imago TV für eine gemeinnützige Organisation gespendet haben. Distel selbst habe „aus der Not heraus“ die „Sommerfield Kids Foundation“ gegründet. 200 Geldspenden mit über 15.000 Euro seien bereits eingegangen. Und die Familie? Kann in eine renovierte Wohnung zurückkehren. Distel verkündet: „Wir haben die Wohnung komplett renoviert. Wir haben glückliche Kiddis. Dort ist alles wieder schön.“

ls

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