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Offerte über 250 Millionen Euro?

Laut Bericht: Funke-Verlegerin Julia Becker will unliebsame Verwandtschaft raus kaufen

Funke-Gebäude in Essen – Foto: imago images / Revierfoto

Laut eines Berichts des „Manager Magazin“ hat Julia Becker, seit 2018 an der Spitze des Funke-Aufsichtsrats, eine Lösung für die Streitereien unter den Anteilseignern des Konzerns gefunden. Sie kauft die unliebsame Verwandtschaft einfach raus, berichtet das Magazin.

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Dem Bericht des „Manager Magazin“ zufolge, bietet Becker ihrer Tante Renate Schubries und deren Cousin, dem Essener Anwalt Stephan Holthoff-Pförtner, 250 Millionen Euro für deren Anteile. Beide halten je ein Sechstel am Konzern. Der Rest entfällt seit 2011 auf Beckers Mutter Petra Grotkamp, die ihre Tochter 2018 an der Spitze des Funke-Aufsichtsrats platzierte. Laut „Manager Magazin“ stehe der Deal kurz vor dem Abschluss.

Seit Petra Grotkamp, geborene Funke, 2011 für eine halbe Milliarde Euro die Familie Brost ausgezahlt hatte, die seit 1948 an dem Medienhaus beteiligt war, kam es immer wieder zu Reibereien unter den übrigen Anteilseigenern. Mit dem Deal soll nun wohl Frieden im Verlagshause Funke einkehren, mutmaßt das „Manager Magazin“. Funke will sich laut „Manager Magazin“ nicht dazu äußern.

bek

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