Anzeige

Zusammenarbeit mit Verlegerfamilie

Madsack übernimmt Mehrheit an „Kieler Nachrichten“ und „Segeberger Zeitung“

Madsack-CEO Thomas Düffert – Foto: Madsack

Madsack stockt die Anteile an den Unternehmen der „Kieler Nachrichten“ und „Segeberger Zeitung“ auf. Dies hat die Mediengruppe am Montag mitgeteilt. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit der KN-Gruppe, etwa im Bereich Produktentwicklung, ausgebaut werden.

Anzeige

Bereits seit 2009 hat die Madsack Mediengruppe eine Beteiligung an den Unternehmen der „Kieler Nachrichten“ und „Segeberger Zeitung“ aus der KN-Gruppe. Nun erhöht das Unternehmen um CEO Thomas Düffert die Anteile auf 50 Prozent plus eine Stimme, zuvor lagen diese bei 49 Prozent.

Gleichzeitig, so die Ankündigung von Montag, wurde mit der Verlegerfamilie Heinrich ein Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Madsack und der KN-Gruppe vereinbart. Dazu soll etwa eine „enge Partnerschaft in Produktentwicklung, Vermarktung und im kaufmännischen Bereich“ gehören. Die Erweiterung der Beteiligung durch Madsack steht derzeit unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Kartellamt.

Zur KN-Gruppe gehört der Verlag der „Kieler Nachrichten“ und die „Segeberger Zeitung“, aber auch Beteiligungen in der Medien- und  Agenturbranche, im Event- und Veranstaltungsbereich und zukünftig  verstärkt im Immobilienbereich, heißt es in der Mitteilung.

Madsack-CEO Düffert will künftig erfolgreiche Entwicklung der Titel in Schleswig-Holstein garantieren

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese bewährte Partnerschaft nun weiter intensivieren. Wir legen so den Grundstein für eine auch zukünftig erfolgreiche Entwicklung unserer Titel in Schleswig-Holstein“, so Madsack-Geschäftsführer Thomas Düffert. Die Partnerschaft der beiden Gesellschafter der KN-Gruppe soll auch weiterhin von Geschäftsführer Sven Fricke und seinem Führungsteam gestaltet werden.

Verleger Christian-Tobias Heinrich sagt zum Schritt: „Ich freue mich sehr auf die noch intensivere Zusammenarbeit mit unserem Mitgesellschafter Madsack. Es liegen viele Projekte vor uns, die mit einem engen Schulterschluss der Gesellschafter erst möglich werden. Darüber hinaus gelingt es mit der Partnerschaft die KN-Gruppe breiter und zukunftssicher aufzustellen und damit auch die regionale Bedeutung der Tageszeitung zu stärken.“

tb

Anzeige