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Tipps der Redaktion

Diese Netflix-Doku dürfen Sie sich nicht entgehen lassen

Fran Lebowitz in der Netflix-Doku-Serie "Pretend It's a City" – Foto: Netflix

Bald ist ein Ende des Lockdowns in Sicht. Die Redaktion von MEEDIA gibt Tipps für die Zwischenzeit. Diese Woche:

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Stefan Winterbauer empfiehlt: David Foster Wallace – „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“

Foster Wallace war ein literarisches Genie. Sein Opus magnum „Unendlicher Spaß“ ist ein wilder Ritt, der die vermutlich besten Stellen zu Themen wie Depression und Alkoholsucht enthält, die jemals geschrieben wurden. Es geht aber auch viel um Tennis. Da er aus eigener Erfahrung schrieb wurde Wallace ja leider nur 46. Wallace-Einsteigern sei hier sein zugänglicheres Kreuzfahrt-Buch ans Herz gelegt. Witzig, intelligent, humanistisch. Wer danach hooked ist, darf sich an die dicken Wallace-Wälzer wagen. Es lohnt sich.

Sarah Neven-Stieber empfiehlt: Pretend it’s a City – Netflix

Martin Scorsese hat ein Porträt über seine Freundin Fran Lebowitz gedreht. Oder ist es ein Porträt über New York aus den Augen von Fran Lebowitz? „Pretend it’s a City“ ist jedenfalls bei Netflix zu sehen und in sieben Häppchen in angenehmer Länge aufgeteilt. Das Beste an der Doku-Serie ist aber, dass Scorsese lacht, wenn die Schriftstellerin nur den Mund aufmacht. Achten Sie mal drauf.

Thomas Borgböhmer empfiehlt: Ahoi Piraten, wir kapern jetzt!

Karte aufdecken, würfeln, Punkte zählen – so einfach ist „Piraten kapern“. Und darin liegt auch der Charme. Der Erfinder des Klassikers „Halli Galli“ liefert ein kurzweiliges Spiel für bis zu fünf Personen. Neben viel Glück ist auch etwas Hirnschmalz gefragt, etwa wenn es zum Addieren der Punkte kommt. Der schönste Moment? Wenn du den anderen in der Runde welche abziehen darfst.

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