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Wechsel in Hamburg

Volker Weidermann verlässt den „Spiegel“ und geht zur „Zeit“

Autor und Feuilletonist Volker Weidermann – Foto: Imago Images

Der „Spiegel“ muss laut „Medieninsider“ den nächsten hochkarätigen Abgang verschmerzen. Demnach wechselt der Literaturkritiker Volker Weidermann vom Hamburger Nachrichtenmagazin zur Wochenzeitung „Die Zeit“.

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Das berichtet „Medieninsider“. Demnach hat Weidermann diese Woche seine Kündigung eingereicht. Der Literaturkritiker ist in diesem Jahr bereits der zweite prominente Autor mit Feuilleton-Hintergrund, der geht. Im Februar wurde bekannt, dass Nils Minkmar, den der „Spiegel“ im Jahr 2015 von der „FAZ“ abgeworben hatte, ebenfalls die Segel streicht.

Beim Hamburger Nachrichtenmagazin ist derzeit insgesamt einiges los. Nach dem unschönen Abgang der ehemaligen Chefredakteurin Barbara Hans – der am Ende wohl einzig durch eine adäquate Abfindung im „gegenseitigen Einvernehmen“ von statten ging (MEEDIA berichtete) – berief „Spiegel“-Chefredakteur Stefan Klusmann jüngst Melanie Amann, Leiterin des Hauptstadt-Büros, und Blattmacher Thorsten Dörting in Chefredaktion des Nachrichtenmagazins. Diese Woche warf die „Bild“ dem Nachrichtenmagazin zudem kalkulierte „Panik-Prognosen“ in der Corona-Berichterstattung vor.

bek

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