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Bilanz für das 1. Quartal

Coronakrise abgeschüttelt: P7S1 hebt Prognosen an

Rainer Beaujean – Foto: ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 schüttelt die Corona-Krise ab. Der TV-Konzern wuchs im ersten Quartal 2021 trotz Pandemie-bedingter geringerer Werbeeinnahmen beim Umsatz um ein Prozent auf 938 Mio. Euro und war damit besser als geplant. Darum hebt der Konzern die Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr entsprechend an.

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Beim Erlös werde jetzt ein Anstieg auf 4,25 bis 4,45 (Vorjahr: 4,06) Milliarden Euro erwartet, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in München mit. Damit wurde das untere und das obere Ende der Spanne um jeweils 100 Millionen Euro angehoben.

Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) geht der Konzern nun von einem Wert zwischen 750 bis 800 Millionen Euro aus. Das wäre ein Anstieg um 6 bis 13 Prozent. Bislang hatte das Unternehmen einen operativen Gewinn zwischen 720 und 780 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Im ersten Quartal erwirtschaftete P7S1 ein adjusted EBITDA von 143 Mio Euro, was nur neun Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Auch das war deutlich besser, als erwartet.

Vorstandschef Rainer Beaujean: „Wir sind mit unserem Start ins Jahr 2021 sehr zufrieden. Trotz des anhaltenden Covid-19-Lockdowns haben wir es geschafft, im ersten Quartal beim Umsatz zu wachsen und die Auswirkungen auf das adjusted EBITDA zu begrenzen – obwohl die Vorjahreswerte bis Mitte März 2020 überwiegend noch nicht von der Pandemie beeinflusst waren. Das ist eindeutig auf unsere zunehmende Diversifizierung zurückzuführen: Vor allem auch durch unsere guten Ergebnisse im Dating- sowie Commerce & Ventures-Bereich konnten wir die Pandemie-bedingten Rückgänge im Werbegeschäft zu großen Teilen kompensieren.“

swi/dpa 

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