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Content-Geschäft zeigt sich robust

Wegen Corona-Krise: Ströer schreibt rote Zahlen in Q1

Foto: Ströer

Der Werbevermarkter Ströer hat im ersten Quartal vor allem wegen der Covid-19-Lockdowns deutliche Einbußen erlitten. Der Umsatz sank um 15 Prozent auf 311,9 Millionen Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) schrumpfte trotz Kosteneinsparungen um 37 Prozent auf 73,5 Millionen Euro. Unterm Strich fuhr Ströer sogar rote Zahlen ein.

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Das Minus beläuft sich im Ergebnis auf 9,2 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen vor einem Jahr noch einen Gewinn von 19,7 Millionen Euro erwirtschaftet hatte.

Die Content-basierten Geschäftsfelder wie „T-Online“, die Dialog-Marketing-Aktivitäten sowie Statista und Asam Beauty hätten sich dabei als robust erwiesen. Die Umsatzerlöse des Segment Digital & Dialog Media entwickelten sich im ersten Quartal 2021 positiv. Der Umsatz stieg organisch um 4,6 Prozent, auf reporteter Basis um 4 Prozent von 154 Millionen Euro auf 161 Millionen Euro. Das EBITDA (adjusted) stieg leicht und lag mit 38 Millionen Euro um rund 3 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert von 37 Millionen Euro.

„Die Entwicklungen im abgelaufenen Quartal zeigen, dass uns unser diversifiziertes Geschäft stabil durch die Coronakrise bringt. Mit unserer ‚OOH plus‘ Strategie und der Fokussierung auf Deutschland können wir die negativen Auswirkungen der Corona Pandemie für unser Außenwerbe-Kerngeschäft begrenzen und gleichzeitig langfristige Chancen und Potentiale in unseren digitalen Geschäftsfeldern – besonders bei Asam und Statista – nutzen, um damit zukünftige Wachstumsfelder zu eröffnen“, sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer.

„Unsere Marktkenntnis, unser striktes und konsequent umgesetztes Kostenmanagement sowie unsere engagierten MitarbeiterInnen tragen dazu bei, dass wir mit Zuversicht durch die Pandemie steuern“, sagt Christian Schmalzl, Co-CEO von Ströer. Der Start ins aktuelle Geschäftsjahr bleibe „weiterhin herausfordernd“ für das Kerngeschäft, die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr hätten aber auch gezeigt, dass sich das Außenwerbegeschäft sehr zügig erholt. „Wir sehen schon jetzt, dass unser Außenwerbegeschäft im zweiten Quartal deutlich an Fahrt aufnimmt und die Entwicklungen der Infektions- und Impfzahlen geben uns Zuversicht für die kommenden Monate“, so Schmalzl.

swi/dpa

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